AES 2010 News #1

Protools

Das neue ProTools 9 geht bisher ungeahnte Wege für den Dino der DAW-Welt: zum ersten Mal arbeitet ProTools software-only, d.h. man braucht keine ProTools zertifizierte Hardware:

Arbeiten, wie Sie es wollen

Erleben Sie die Flexibilität: Verwenden Sie Pro Tools 9 mit Ihrem Lieblings-Audio-Interface von Avid, einem Core Audio-/ASIO-kompatiblen Interface eines anderen Herstellers oder einfach im Standalone-Betrieb.

Erstellen Sie umfangreichere, bessere Mixes

Entwickeln Sie größere, komplexere Projekte, mit bis zu 96 oder 192* Audiospuren gleichzeitig, 128 Instrumentenspuren, 512 MIDI-Spuren, 256 internen Bussen und 160 Aux-Spuren. See all track specifications.

Mehr Kreativität dank begehrter Profi-Tools

Arbeiten Sie effektiv an besten Klangergebnissen mit automatischer Delay-Kompensation, dem Multitrack-“Beat Detective“, vollständiger „Import Session Data“-Funktion und DigiBase Pro sowie zusätzlichen aufpreispflichtigen Add-Ons – jetzt als Standard.

Gemeinsames Arbeiten einfacher denn je

Die integrierte OMF/AAF/MXF-Dateiaustausch-Unterstützung ermöglicht die problemlose Zusammenarbeit mit anderen Kreativen, Cuttern und Mischern: Greifen Sie mit Pro Tools bequem auf Projekte zu, die mit anderer Audio- und Videosoftware erstellt worden sind, und umgekehrt.

Zugriffserweiterung für Ihren Mix

Dank EUCON-Integration können Sie neben C|24 und ICON* nun auch die Konsolen und Controller der Avid Artist- und Pro-Serie zur Verstärkung Ihres Workflows benutzen.

Mehr Möglichkeiten zur Bewegtbildvertonung

Erweitern Sie Ihre Postproduktionsmöglichkeiten mit leistungsstarken Funktionen, die jetzt standardmäßig dazugehören, wie Timecode-Leiste, OMF/AAF/MXF-Dateiaustausch, verschiedene Stereo-Pan-Tiefen und ein aktualisierter 7.1-Surround Panner*.

Zum funky Preis von 606,95EUR seid ihr dabei, wenn die Erde unter den Schritten von ProToolsauraus Rex wieder bebt!

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Neues Gear: Telefunken CU-29 Copperhead

mini_cu29micGanz heiße News aus den Staaten. Telefunken wird am Donnerstag auf der AES das CU-29 Copperhead vorstellen. Die letzen 18 Monate wurde am neuen Mikrofon aus der R-F-T Baureihe gearbeitet und nun ist es fertig. Es basiert auf einem einzigartigen Schaltkreis mit einer NOS TELEFUNKEN Vakuumröhre, speziellen Transformatoren und einer Großmembrankapsel mit Nierencharakteristik.

Das schreibt Telefunken Elektroakustik über den Klang das neue Mikrofon:

Featuring a custom antique copper finish, the CU-29 Copperhead has a silky, open top end, smooth midrange, and a detailed low end. The amplifier design and frequency response are tailored for vocals, however the microphone works exceptionally well on many signal sources including acoustic guitars, amps and percussion.

Bald bei uns zu hören und für 1259€ zu kaufen. Mehr Infos gibt es in unserem Shop

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Review: ECHO Audiofire 4 im Dauertest

Audiofire 4

Seit zweieinhalb Jahren hat mich Echos Audiointerface Audiofire 4 quer durch die Republik begleitet und mir treue Dienste bei Produktionen und Liveauftritten geleistet. Es zählt für mich nach dieser Zeit zu den besten und problemlosesten Interfaces in der Klasse unter 300EUR. Hier ist wieso:

1. Tourtauglichkeit

Eigentlich zu hübsch um stabil zu sein, hat mich gerade die Tourtauglichkeit überrascht: ich habe das Audiofire meist ohne Case in den Rucksack geschmissen, in Bierpfützen fallen lassen, Kerzen draufgestellt (Romantik pur) und generell sehr schlecht behandelt. Das Gerät nahm alles hin und war dank seines äußerst geringen Gewichts ein unauffälliger Begleiter. Die dicken symmetrischen Klinkenausgänge sind zwar nicht Neutrik, doch bleiben auch nach zweieinhalb Jahren stabil. 100 Roadie Punkte!

2. Klangqualität

Die Qualität der AD/DA Wandlung ist sehr gut und on par mit dem Allroundchampion, dem RME Fireface 400. Der Klang bleibt im Studio und auch an großen PAs druckvoll und ausgewogen. An der reinen Wandlung gibt es also nichts zu meckern. Die Preamps klingen bei leichter Verstärkung und an Kondensatormikrofonen noch unauffällig bis ok, doch gain-hungrigere Mikrofone wie das Sennheiser 441 oder ein SM 57 bleiben vergleichsweise matt und langweilig. Hier ist ein externer Preamp Pflicht, was das Straßengewicht natürlich erhöht. 100 Vovoxkabel für die Wandlung, ein Packen Drähte für die Preamps!

3. Treiber

Sehr stabil, keine Soundkarten-verbundenen Crashs sowohl auf PC als auch Mac, doch man sollte keine Latenzwunder erwarten. Hier kann ein Fireface wesentlich mehr. 50 Bufferpunkte!

4. Zusammenfassung

Ein tolles Interface für Recording und Wiedergabe mit stabiler Funktion auch im Livebetrieb, dass ich in jedes Roadsetup dank solider Anschlüsse und robuster Bauweise gut einpasst. Wem die Anschlüsse reichen, dem sei es hiermit herzlich empfohlen!
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Neues Gear: Amtec Phanzen

phanzenImmer dasselbe, da hat man sich in mühevollen Shoot-Outs für den Kompressor des Lebens entschieden und einen Tag nach dem Kauf kommt die Situation in der man sagt : Na geil, hätte ich doch lieber das Röhrenteil statt dem Transistorvogel gekauft oder doch lieber den mit Trafos beladenen VintageClone statt der ultra-modernen Superkiste. Schluss damit sagt Amtec. Der junge Hersteller überzeugte bisher mit extrem guten Pultec-style EQs zu moderaten Preisen und kommt jetzt mit dem Phanzen daher. Der Stereokompressor verfügt über ein einzigartiges Feature : Er hat keinen Aufholverstärker. Wir erinnern uns kurz : Ein Kompressor besteht im Grunde aus drei Teilen: GainReduction, Sidechain, Aufholverstärker. Letzteren braucht man um die Programmlautstärke nach der Gainreduction wieder den Bedürfnissen anzupassen. Ohne wird das Signal einfach immer nur leiser je mehr man komprimiert. Warum lassen die Jungs von Amtec den dann weg ? Damit man sich aussuchen kann, welche Art Verstärker man gerne hätte, darum !. Bei anderen Kompressoren ist man festgenagelt mit dem was der Hersteller für gut befindet. Manche schwören auf Röhren andere wieder auf supermoderne Transistor-Amps. Der Phanzen benötigt einen nachgeschalteten Mikrophonpreamp um zu funktionieren, dort wird dann der „Make-Up-Gain“ eingestellt. Gleichzeitig lebt der Kompressor von der 48V-Phantomspeisung des Preamps, also sparen wir auch noch eine Steckdose. Also je nach Einsatzzweck kann die passende Färbung ausgewählt werden, heute Brent Averill 1073, morgen Universal Audio LA 610 – etc. Es gibt praktisch keine Grenzen. Weiteres Highlight: Die Kiste funktioniert mithilfe einer Diode-Bridge-Schaltung, eine zu unrecht in Vergessenheit geratene Schaltung. Klanglich gesehen liegt das zwischen Opto und FET – schneller als ersterer, weniger zerrig als letzterer. Wer schon mal mit dem Neve 33609 oder Chandler TG1 gearbeitet hat, weiss wie Diode-Bridge klingt… und weiss auch was der Spass kosten kann. Phanzen kostet erheblich weniger und macht mehr Spass.

Jetzt testen !

Mehr Info und Preise in unserem Shop.

Bis denne
Arne

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Neu: RME Fireface UFX

products_fireface_ufx_1bRME bringt ein neues Audiointerface auf den Markt und was für eins. In ihm arbeiten für den Input (AD) die ADI-8 QS Wandler und für den Output (DA) die Wandler der M-Serie. Für die PreAmps kommt die bewährte Technologie des RME Micstasy zum Einsatz. Hier der Pressetext:

Das Fireface UFX ist das neue Flaggschiff unter den RME Audio-Interfaces. 60 Audiokanäle, digital kontrollierte High-End-Preamps, Wandler der Referenzklasse, eine vollständige Effektsektion, und Betrieb mit bis zu 192 kHz – das Fireface UFX legt die Messlatte höher als je zuvor.

Revolutionär niedrige Latenzen mit USB und FireWire, kombiniert mit der legendären Stabilität und kontinuierlichen Weiterentwicklung der RME-Treiber. Aktive Jitter-Unterdrückung, individuell schaltbare Referenzpegel für jeden einzelnen Ein- und Ausgang, komplette Stand-Alone-Funktionalität, RMEs einzigartiges Meter- und Analyse-Werkzeugset DIGICheck, und – natürlich – nahezu identischer Betrieb unter Windows und Mac OS.

Oben drauf: TotalMix FX, RMEs neuer digitaler High-End-Mixer und Signalrouter, angetrieben von zwei leistungsfähigen DSPs, mit EQ, Dynamics und Reverb/Echo selbst bei 192 kHz, dazu ein flexibles Monitor Controlling – die komplette Packung.

Das außergewöhnliche Feature-Set wird durch eine außergewöhnliche Bedienbarkeit komplettiert: Herzstück ist ein hochauflösendesFarbdisplay mit Level Metern aller 60 Kanäle plus Effekt-Bus, verschiedenen Setup-Screens, einer intuitiven Benutzerführung mittels dreier Encoder, und damit der kompletten Kontrolle aller Funktionen – direkt am Gerät.

Das Fireface UFX ist eine hochintegrierte Pro-Audio-Lösung, ein Komplett-Studio komprimiert in einem 19-Zoll-Gehäuse. Ein Interface für Anwender die nicht bereit sind Kompromisse bei Sound, Stabilität und niedrigsten Latenzen einzugehen, und auf eine professionelle Ausstattung Wert legen. Einmal mehr liefert RME vom Besten nur das Beste, und durchaus auch noch etwas mehr.

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