Trade In / Crossgrade Angebot für Yamaha Nuage & Nuendo 7 Special

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Für jeden, der überlegt seinem Studio ein neues Digital-Pult zu verpassen, hat Yamaha mometan ein attraktives Angebot parat. Bis zum 31. März 2017 kann man beim Kauf eines Nuage Systems, das alte Yamaha oder third party Pult für bis zu 7000€ eintauschen. Eine Liste mit Geräten, die für den Tausch in Frage kommen findet Ihr weiter unten.

Die Nuage zeichnet sich als voll intigriertes Audio Produktions System besonders durch ihre Workflow-Effizienz, Qualität und Flexibilität aus. Um mehr über die Yamaha Nuage zu erfahren klicke bitte hier.

Um die Möglichkeiten der Nuage voll und ganz ausschöpfen zu können, darf natürlich die richige Software nicht fehlen. Nuendo 7 gilt als Postproduktionssoftware-Umgebung als eine der forschrittlichsten in ihrem Feld. Die einzigartigen und innovativen Features die Nuendo bietet, definieren die Standards in der Post- und Medienproduktion regelmäßig neu. Parallel zu dem Nuage Angebot gibt es von Yamaha, ab dem 23.1.17 vier Wochen lang,  auch ein Special für Nuendo 7 (999,-€). Wer mehr über Nuendo erfahren möchte klickt bitte hier.

 

Produkte die für das Trade-In/Crossgrade berechtigt sind

Yamaha 02R
Minimum Replacement System:
1 x NCS500-FD Fader Control Surface
Trade in value: 1,500.00€

Yamaha DM1000
Minimum Replacement System:
1 x NCS500-FD Fader Control Surface
Trade in value: 1,500.00€

Yamaha DM2000
Minimum Replacement System:
1 x NCS500-CT Master Control Surface
1 x NCS500-FD Fader Control Surface
1 x NWS500SM Workspace Unit Small
Trade in value: 3,500.00€

WK AUDIO ID CONTROL OR CONSOLE:
Minimum Replacement System:
1 x NCS500-CT Master Control Surface
1 x NCS500-FD Fader Control Surface
Trade in value: 4,000.00€

WK AUDIO ID CONTROL / CONSOLE PLUS WK FADER PACK
Minimum Replacement System:
1 x NCS500-CT Master Control Surface
1 x NCS500-FD Fader Control Surface
Trade in value: 4,500.00€

WK AUDIO ID CONTROL / CONSOLE PLUS 2x WK FADER PACK
Minimum Replacement System:
1 x NCS500-CT Master Control Surface
2 x NCS500-FD Fader Control Surface
Trade In Value: 5,000.00€

WK AUDIO ID MXVU
Minimum Replacement System:
1 x NCS500-FD Fader Control Surface
Trade In Value: 2,000.00€
  
Avid C24
Minimum Replacement System:
1 x NCS500-CT Master Control Surface
1 x NCS500-FD Fader Control Surface
Trade In Value: 3,200.00€

Avid D-Command 8 Channel
Minimum Replacement System:
1 x NCS500-CT Master Control Surface
1 x NCS500-FD Fader Control Surface
Trade In Value: 4,800.00€

Avid D-Command 24 Channel
Minimum Replacement System:
1 x NCS500-CT Master Control Surface
2 x NCS500-FD Fader Control Surface
Trade In Value: 7,200.00€

 

Bei weiteren Fragen oder Interesse an diesem Angebot, gerne unter folgenden Kontaktadressen melden:

e-Mail: systemtechnik@digitalaudioservice.de

Tel.: 040 / 4711 348 – 20

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Laufzeitdifferenzen bei Multimikrofonie

Wer ein Signal mit nur einer Mikrofon-„Instanz“ aufnimmt (also mit einem einzelnen Mikro oder einem Stereo-Paar), wie es verbreitet in der Pop-Musik der Fall ist, der hat mit Fragen der Signallaufzeit nichts am Hut. Derlei Probleme entstehen erst, wenn dieselbe Signalquelle mehrfach aufgenommen wird und die Laufzeit des Signals zur „Instanz“ x nicht identisch mit derjenigen zur „Instanz“ y ist. Werden dann x und y in denselben Kanal zusammengemixt, taucht das Thema evtl. Signalauslöschungen auf: Dieselbe „Stelle“ im Signal liegt in den beiden Mikrofonspuren zeitlich nicht exakt übereinander, sondern zueinander verschoben; umgekehrt heißt dies, daß in den beiden Spuren am gleichen Zeitpunkt die Phasenlage im x-Signal eine andere sein kann als im y-Signal.

Daher die Auslöschungsproblematik, die unter dem Stichwort „Kammfiltereffekt“ in ihrer Frequenzabhängigkeit bekannt ist. Frequenzabhängigkeit ist gegeben, weil die Phasenlage der beiden gemixten Signale zueinander von der zeitlichen Ausdehnung eines vollen Wellendurchgangs abhängt und diese Ausdehnung wiederum von der Frequenz. Ist der Wellendurchgang z.B. 1/20 einer Sekunde lang (20Hz), so spielt eine Verschiebung des zugemixten Signals um beispielsweise eine Millisekunde (entsprechend ca. 34cm Schallweg) keine Rolle; bei einem Wellendurchgang von z.B. nur einigen Millisekunden sieht es anders aus.

Die spontane Reaktion hierauf wird zunächst sein, die Laufzeitdifferenz technisch komplett beseitigen zu wollen. Audiotechnisch würde halt einfach durch Signaldelay das nähere Mikro virtuell zum weiter entfernten versetzt. Theoretisch die perfekte Lösung, aber praktisch? Die Laufzeitdifferenz muß schon SEHR exakt bekannt sein, damit die Korrektur wirklich korrekt erfolgt. Solange es um strukturell sehr einfache Signale geht, ist sowas möglich, und es gibt inzwischen (VST- usw.) Plugins, denen man innerhalb einer Multitrack-Software die Berechnung des Delays (und seine Anwendung) gleich automatisiert überlassen kann. Wer aber mal ein solches Plugin auf komplexere Signale aus der Praxis ansetzt, wird schnell feststellen, daß es mit der Eindeutigkeit der vom Plugin vorgeschlagenen Ergebnisse vorbei ist. Beim einen Versuch kommt dieser Wert heraus, beim anderen jener. Inspiziert man die beiden Wellenformen manuell, zeigt sich, warum das so ist. Sie sind alles andere als identisch, jedenfalls bei weitem nicht genügend, um daraus den verläßlich-korrekten Laufzeitunterschied zu entnehmen. Das ist so, weil das Quellsignal zu komplex ist: Die Schallquelle ist kein idealer Punkt im Raum, sondern möglicherweise breit ausgedehnt, was schon bei einem Konzertflügel oder einer kleinen Kammermusikgruppe ausgeprägt der Fall ist, erst recht bei einem Chor oder Orchester; die Mikrofone stehen also in keinem Falle exakt hintereinander auf einer einzigen Linie der Schallabstrahlung, sondern es gibt viele Schallquell-Punkte und unendlich viele Abstrahlungsrichtungen, die für die beiden Mikros infolge ihrer unterschiedlichen Positionen unterschiedliches Ergebnis bringen; und auch der Raum mit der Vielzahl seiner Reflexionen trägt für beide Mikros an ihren unterschiedlichen Positionen zu unterschiedlichem Klangergebnis bei; hinzu kommen evtl. unterschiedliche Mikrofontypen, usw.

Schade, aber: Exakter Laufzeitausgleich ist in der Praxis meist nicht machbar.

Es gibt Tonmeister, die sich um die Problematik bekundetermaßen nicht sonderlich scheren, teils auch mit dem Hinweis, es gehe ja bei gängigen Schallwegdifferenzen zwischen den Mikros (also meist 1 bis 3 Meter) nur um Verzögerungen im Bereich von wenigen Millisekunden. Letzteres Argument ist allerdings sicherlich unrichtig. Von „NUR Millisekunden“ zu sprechen, verkennt die Gegebenheiten beim Schall. Denn eingangs genannte Zahlen deuten schon an, daß man bei Laufzeitverzögerungen im Millisekundenbereich gar nicht weit in der Frequenzskala nach oben zu gehen braucht, um arge Phasenverschiebungen zu haben: Wer zwei gleich laute Signale mischt, die 5 Millisekunden (ca. 1,70m) verschoben sind, der bekommt eine 180°-Phasendifferenz und damit Totalauslöschung schon bei einer Frequenz von 100Hz (u. 300Hz usw. aufwärts). Um das Problem rein laufzeittechnisch als entschärft betrachten zu können, müßten die Laufzeitdifferenzen gegenüber dem Rechenbeispiel mindestens 100-150fach verkleinert sein, also im unteren Mikrosekunden-Bereich liegen, damit die Auslöschungen nach oben in Frequenzbereiche „verbannt“ wären, wo sie nicht mehr so stark stören könnten (aber immerhin auch noch bedauerlich wären); anders ausgedrückt, müßten die Schallwegsdifferenzen im einstelligen Zentimeterbereich oder weniger liegen. Mit dem Hinweis „nur Millisekunden“ kann man sich also richtigerweise nicht beruhigen.

Aber vielleicht verschiebt man eben eines der Signale so, daß „nur Mikrosekunden“ dabei herauskommen? Dann hätte man die beschriebene Verlagerung der Auslöschung ausschließlich in oberste Frequenzbereiche. Nun, abgesehen davon, daß —wie schon gesagt— Auslöschungen z.B. bei 15kHz auch immerhin noch ärgerlich wären (wenn man sie denn anderweitig umgehen könnte), ist diese Lösung praktisch ohnehin kaum erreichbar. Und das schlicht aus dem gleichen Grund wie oben in puncto exakter Laufzeitausgleich. Beim Versuch eines exakten Laufzeitausgleichs reicht die erwähnte Unsicherheit schon in den untersten Millisekundenbereich. Wer in derlei Größenordnung „ins Schwimmen“ mit der korrekten Bemessung der Laufzeitdifferenz kommt, der kann von vornherein vergessen, sich in der Größenordnung von Mikrosekunden diesem Maß nähern zu wollen. Anders ausgedrückt: Wenn man die korrekte Laufzeitdifferenz so schlecht findet, gibt es auch keine mikrosekunden-feine Annäherung an sie.

Vorrangige Lösung kommt aber —anstatt aus der zeitlichen Dimension— vom Signalpegel her. Es war die Rede davon, daß zwei „gleich laute“ Signale gemixt werden (wenn Totalauslöschung die Folge sein soll). Sofern Tonmeister bekunden, sich nicht um Laufzeiten zu scheren, ist dies in aller Regel der Grund: Sie tun es im Ergebnis doch, indem sie eines der beiden Signale im Mix gegenüber dem anderen stark reduzieren. Mit 10 oder mehr dB Differenz wird aus dem Kammfilter eine erträgliche leichtere Welligkeit.

Wer dann immer noch etwas tun möchte, kann wieder zur Dimension Zeit zurückkehren und zusätzlich dem Rat z.B. von Michael Dickreiter folgen (u.a. in: „Mikrofon-Aufnahmetechnik“): Ungefähr-groben Laufzeitausgleich zwischen den beiden Mikros kalkulieren, und dann pauschal 20ms Delay für das lautstärkenreduzierte Mikro addieren. Die 20ms-Addition klingt zunächst etwas eigenartig, denn je größer die Laufzeitdifferenz, umso weiter nach unten verschieben sich die untersten von Auslöschungen betroffenen Frequenzen (vgl.o.). Nun ja, aber hier geht es nicht mehr um Verschiebung von betroffenen Frequenzen. Das müßte in der Tat zur anderen Seite hin erfolgen, also durch möglichst winzige Laufzeitunterschiede, ist aber praktisch sowieso fruchtlos, wie vorher festgestellt. 20ms ist vielmehr schon so viel zeitlicher Zwischenraum, daß die inhaltliche Ähnlichkeit beider Wellenformen zum selben Zeitpunkt zumeist bereits gering ist. Zusammen mit der vorher erwähnten Pegeldifferenz sind dann Auslöschungen deshalb kein Thema mehr.

Soweit zur Theorie. Wäre schön, ein bißchen Feedback aus der Praxis zu bekommen. Wie haltet Ihr es im tontechnischen Alltag mit den Laufzeiten bei Multimikrofonie??

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Einführung in M/S Mixing

midside graphBei Audio Times ist ein guter Artikel zum Thema M/S aufgetaucht.  Anhand vieler Bilder und Audio Samples wird erklärt wie M/S ein echter Problemlöser in vielen Mixing- und/oder Mastering-Situtationen sein kann.

Ein definitives Must Read für jeden, der die Einarbeitung in die Mid/Side-Thematik schon länger vor sich herschiebt – so wie ich :)

Hier gehts zum Artikel (in Englisch) – DasLukas

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Review: Lipinski Sound L-70 Studiomonitor

lipinski l-70Zu den wirklich wegweisenden Studiomonitoren von Lipinski finden sich im Netz seltsamerweise nicht allzu viele Informationen. Bei Prosound Network ist nun ein Review zum Modell L-70 aufgetaucht, dass wir euch nicht vorenthalten möchten.

Hier gehts zum vollständigen Review und hier zum L-70 im Shop.

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Universal Mastering mit Lipinski

Die preisgekrönten Universal Mastering Studios in Hollywood, CA zählen bei der Abhöre auf Lipinski ..

“My staff of highly trained, and experienced audio engineers – and all of our clients – consider the Lipinski’s to be the best sounding, and most accurate monitors they have experienced in their careers.” says Senior Director of Studio Operations, Nick Dofflemyer.

smallDas Setup besteht aus

 - 2 x L-707A Signature Speaker

- 2 x L-150A Subwoofer

- 2 x L-400 Alpha Amp

 

 

 

Interessant in diesem Zusammenhang sind auch diese beiden Videos:

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Lipinski im Shop

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Interview with Anssi Hyvönen from Amphion Loudspeakers

Q: Hey Anssi, you’re the founder of Amphion, the new member of our speaker assortment. Can you tell us something about the idea behind Amphion?

14A: When we started developing our pro range we never wanted to make just a speaker. Probably due to my background during the various stages of development we analyzed the products not based on how they sounded, but what the makers produced with them. Finland is a great market to do something like this as due to the language 80% of music is produced locally.

I always felt we need to produce good sound for all playback devices. Therefore my reference systems include also the internal speakers of my Macbook pro and a standard radio in our company’s Renault Traffic. When I heard something that worked due to small size I could always find the person who made it to check what kind of combinations were used in the production process. It became evident that changing speakers had a radical effect on the end result even if the person and the room remained unchanged.

We wanted to make a tool which would allow users to tackle the challenges of modern sound making. The world has changed very quickly. The current playback environment is very fragmented and I feel that the old tools have often problems with translation to modern playback devices. I classify playback devices into 3 categories hifi (conventional stereo, car radio), lo-fi (desktop radio, mass market earbuds, TV speakers) and no-fi (internal speakers in mobile phones, iPads, laptop computers. However how limited or wide in frequency the playback devices have one thing in common: In order to produce at least decent clear sound to all of these devices getting the midrange 100% right is crucial.

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Q: How do you achieve this in your speaker designs and what makes them so special?

A: We believe that a good loudspeaker should be as faithful to the original signal as possible. It should reproduce the signal without adding anything or leaving anything out and without changing it. As we say it should be Just Music. Nothing more. Nothing less. As one can never isolate a loudspeaker from the room it is in, a good speaker should behave in predictable and stable manner in all rooms.

When you read about loudspeakers the main emphasis tends to be on electrical aspects of them i.e. crossovers, the quality of electrical components, possible use of DSP etc. I believe this comes from the fact that most manufacturers view loudspeakers mainly as electrical devices. In photography the quality of your picture is ultimately defined by the quality of the lens and not the camera body you use. I believe the same applies to modern sound making: Your acoustical lens i. e. your monitor selection will have the most effect on your results. This is the reason why we are trying to keep your monitors as pure, distortion free and highly resolving as possible. For us a loudspeaker is an acoustical device. Whatever we can achieve acoustically, we do not have to try to fix electrically.

The biggest challenge of speaker design is integrating the drivers into one cohesive unit. Often they have very different sonic and physical properties. When doing this is it is not sufficient to simply come up with good measurements, we will need to take the human hearing into consideration.

Q: What do you mean by that, can you give us an example?

A: Human hearing is not linear, it is most precise between 2 – 5 KHz. Using simple common sense, would it not make sense to place the seam, i.e. the crossover point outside this area. The sofa manufacturers will never have the seam running in the middle of the cushion. Why should we? Ear’s sensitivity actually goes down quite a bit when we move outside the critical hearing range. While we could never “hide” a 2.5-3.5 K Hz crossover we can do that when the crossover is 1600 Hz. Why do most speakers have their crossovers inside that area where we hear best? Please do not ask me. Ask them. I simply do not understand that.

The only correct way of reproducing sound is point source. Due to the low crossover point our speakers act as point sources even if they do not look like them.

Let`s calculate the wavelength at 1600 Hz. At 20 degree Celsius we will land on 21,45 cm (see http://www.1728.org/freqwavf.htm).

At 3000 Hz this is 11.44 cm. Unbenannt2

Now take a ruler and check what is happening with your speakers. Normally you can fit this 11.44cm between the center points of your drivers which means that your ear picks up two separate sound sources and your auditory system will never be fooled to think that you are listening to natural sound.

If the wavelength is longer than the distance between the center points of the drivers your ears cannot localize the separate drivers but sense them as one big cohesive unit. This happens with our speakers with all the models as wavelength at 1600 Hz is as long as 21.46 cm.

Q: Very interessting! Can you give us some information about the materials you’re using to manufacture the speakers?

A: Due to having a bit different angle into the speaker design we cannot use off-the-shelf drivers. They may look similar to those you can purchase from the driver manufactures, but they are not the same.

kuva6Enclosures are made of MDF (medium density fibre board). The cabinets are made in Finland in a separate factory 40 kilometers from us. This allows us to keep a tight check on quality. They very much look like any square box, but the internal turbulence and airflow properties have been modeled carefully. In order to achieve high mass and high precision for the waveguide we are using high quality yet expensive priced composite material.

Tweeter dome is 25 mm titanium. Woofer cone material is aluminium. Again due to the low crossover and the filter type we can pretty much just use the good properties of aluminum (light, rigid) and do have problems with materials ringing and break-up which would take place if we would be using them with conventional higher crossover points.

Basic specs for speakers available on http://www.amphion.fi/en/create/products/

Q: Can you describe your product line and the main differences between them (i’ve seen that One15 and One18 are a quite different speakers)?

A: One12 we see as being a mobile system or something one could use as ultra nearfield.
One15 is mainly a mix tool, or something a bit more general for small rooms.
One18 is a general work horse that allows you to track & mix and master even in pretty small rooms.
Two18 is a One18 in stereoids, which likes a bit bigger rooms, but also rewards the efforts one puts into it.

Q: Could you talk a little about yourself, your company and its philosophy?

Unbenannt3A: I am a sound man. Emotion creating sounds, including those of nature, are a source of huge inspiration and enjoyment for me. I tend to half jokingly say that I am not interested in how things sound, but I am super interested in how they make me feel. I presume this is also the reason why we focus very much on getting the feel of the product right. Naturally the product must measure correctly, but that is only a starting point. Rupert Neve, who should understand something about audio put it quite well: “The excellence of measurements does not automatically mean excellence in performance”.

We have noticed that a human being is amazingly accurate in knowing when things are “there”. When we are doing the final voicing on the product it is easy to spot this moment, when the speaker is ready the hairs in my arms start standing up. Many put faith in measurement devices. Nothing wrong with them, but we really should trust your senses more. The magic of music is not a frequency curve.

I have been creating high quality playback systems since I was 14 years old. 16 years ago I spoiled a perfect hobby by turning it into a profession. And I love every minute of it! It is absolutely fabulous to work with talented and passionate people towards a common goal which is allow people to experience the beauty of music and be moved by it every day. The past 3 years have been especially exciting, as lot of time and effort has been focused on making the future tools for modern sound engineers. Lot of things in the music industry have changed and your most important tool after your ears i.e. your monitor must also adapt to those changes.

Q: Thanks Anssi for this revealing interview!

Here you can find all our Amphion products

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SPL Phonitor mini — kleiner Verstärker, grosser Klang

SPL Phonitor mini Großformat

Der Phonitor aus der niederrheinischen Audiogeräte-Schmiede SPL ist — inzwischen als Phonitor 2 — ein sehr erfolgreicher Kopfhörerverstärker, und testet man den seit kurzem erhältlichen Phonitor mini [im Folgenden nur: Mini], so kann man dies gut nachvollziehen, schon ohne den grossen Phonitor selbst zu kennen.
Denn der Mini ist eine zwar im Funktionsumfang reduzierte, kompaktere Version, die aber die grundlegenden klanglichen „Gene“ des grösseren Bruders geerbt hat, also insbesondere das 120 Volt-Schaltungsdesign, das einen Betrieb mit hohen Pegeln und eindrucksvolle Rauschabstände ermöglicht.
Die kompakte Bauweise erhöht nicht zuletzt auch die Handlichkeit im mobilen Einsatz, z.B. als Verstärker für Monitoring-Kopfhörer bei einer Vor-Ort-Aufnahme.

Der Mini offeriert ein internes Netzteil und symmetrische sowie asymmetrische Eingänge auf XLR- bzw. Cinch-Buchsen.

SPL Phonitor mini Rückansicht

Wahlweise einer von beiden Eingängen wird frontseitig aktiviert, und als Ausgang steht die vorn befindliche 6,3mm-Stereoklinkenbuchse bereit, die über ein hochwertiges Alps-Potentiometer regelbar ist. Eine Stereo-/Mono-Umschaltung, mit Mute als dritter Stellung, komplettiert das „Standard“-Programm eines Headphone-Amps.

 Von symmetrischem Kopfhörerbetrieb einmal abgesehen, bleiben im Rahmen solchen Standards kaum prinzipielle Wünsche offen. Und da der Phonitor mit der Erfüllung von Wünschen vor allem auch im klanglichen Bereich fortfährt — mit sauber-transparentem, aber nichtsdestoweniger grossem, prächtigen Klang —, könnte er sich schon sehr gut als „normaler“ Kopfhörerverstärker behaupten.

Schon der Blick auf die Schalter-Front zeigt: Da steckt noch mehr in diesem Gehäuse.
Der ganz besondere Reiz der Phonitor-Geräte von SPL liegt in der Möglichkeit einer sog. „Crossfeed“-Matrix, wobei auch diese Funktion im Mini gegenüber dem Phonitor 2 verschlankt ist.

Eine solche Schaltung soll dem über Headphones Hörenden soweit wie möglich einen ähnlichen räumlichen Höreindruck verschaffen, wie er ihn über Lautsprecher hätte. Grund ist das beim Kopfhörer-Hören naturgemässe Fehlen eines Übersprechens des linken Kanals ins rechte Ohr und umgekehrt. Dieses über Lautsprecher selbstverständliche und für den räumlichen Eindruck unentbehrliche Phänomen wird nachgestellt, wobei die Wirkung des „Crossfeed“ sich insbesondere in zeitlicher Dimension und nach der Pegelstärke des Übersprechens steuern lässt.
Beide Parameter ergeben sich aus der realen Situation des Kopfes: Vom Hörer aus gesehen nicht-mittig entstandener Schall erreicht das entferntere Ohr zum einen später als das andere Ohr, zum anderen auch schwächer infolge der (grösseren) Dämpfungs- und Brechungswirkung des im Schallweg zu diesem Ohr befindlichen Kopfes bzw. Kopfteiles.

Die genannten zwei Aspekte des „Crossfeed“ finden sich in den Frontschaltern des Mini wieder. Hat man die Matrix-Funktion mit dem entsprechenden, links vom Potentiometer befindlichen Schalter aktiviert, werden die drei rechtsseitigen Schalter relevant:
„Crossfeed“ regelt dreistufig die erwähnte Pegel- und „Angle“ (ebenfalls dreistufig) die Zeitdifferenz. Letztere bestimmt in besonderem Masse den Eindruck der Breite der fiktiven Lautsprecheraufstellung, woraus sich die Stufung nach Winkel-Werten erklärt, die jeweils dem Winkel zwischen Hörer und einem Lautsprecher korrespondieren. Die 30°-Stellung verweist somit auf eine Lautsprecheraufstellung in einem gleichseitigen Dreieck mit dem Hörer (also mit drei 60°-Winkeln).
Da die Crossfeed-Matrix infolge des Übersprechens die Stereomitte stark aufwertet, findet sich ein dritter Schalter, mit dem bei Bedarf die Mitte etwas im Pegel zurückgenommen werden kann, falls dies bessere Einordnung ins Gesamtklangbild erbringt.

Wer Erfahrungen mit konkurrierenden Hardware-Crossfeed-Schaltungen (insbesondere älterer Bauart) besitzt, mag vielleicht mit gedämpften Erwartungen an die Wirksamkeit einer solchen Matrix herangehen.
Umso positiver wird dann die Überraschung sein, im Mini eine fein und dennoch mit klar hörbaren Stufungen differenzierbare Schaltung zu finden, die angenehm klingt und bereits in jeder Einstellung hochwirksam ist; und deren obere Stärkegrade ein Potential bereitstellen, das das Gros der Hörer vielleicht gar nicht benötigt, das aber quasi beruhigende Reserve beinhaltet, um die volle Breite der Hörgeschmäcker sowie der verschiedensten Kopfhörer-Typen abzudecken.

Wieviel die Matrix des Mini tatsächlich leistet, um das Klangbild aus der unnatürlichen Position im Kopf oder an dessen Aussenseiten herauszulösen und virtuell nach vorn vor den Hörer zu bringen, dessen kann man sich jederzeit —und oft wieder staunend— durch Rückschalten in den Off-Modus vergewissern.
In dieser Leistungsfähigkeit vermag die Matrix sogar mit einer guten Crossfeed-Software-Implementation (z.B. als VST-Plugin) gleichzuziehen. Wer mit solcher Software zu arbeiten gewohnt ist, wird den Mini also doppelt schätzen in Fällen, in denen ein Computer nicht zur Verfügung steht, aber verlässliches Monitoring notwendig ist und dieses ausschliesslich oder zumindest auch per Kopfhörer erfolgen soll.

Fazit: Eindeutige Empfehlung für den Mini, und angesichts dessen moderaten Preises erst recht!

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Hier gehts zum Artikel

 

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ATC bringt zwei neue Lautsprecher-Modelle auf den Markt

atc logoDer britische Lautsprecherspezialist ATC releast eine neue Version seines renomierten “Einsteigermodells” SCM20ASL Pro und erweitert die Palette um das passive Modell SCM20PSL. Aus der ATC Pressemitteilung:

ATC launches SCM20ASL Pro (V2) active and SCM20PSL Pro passive reference nearfield monitors

As implied by name, the active model replaces the previous-generation SCM20ASL Pro, while the passive model is an allnew affair, providing an entry point into ATC studio monitoring at a lower price point, albeit without compromising component quality over features.

Both models feature ATC’s renowned drive units, hand built in its UK facility. Of particular note is the new SH-25-76S 25mm/one-inch soft dome tweeter, the first to be designed and built by ATC, and the result of six years of research and development by Managing Director Billy Woodman and R&D Engineer Richard Newman. “The tweeter is designed and built with the same no-compromise philosophy as all other ATC drive units,” notes Newman, before continuing: “The design takes notes from the highly-regarded ATC midrange dome by utilising a dual-suspension design, negating the requirement for Ferro-fluid, and avoiding the detrimental effects of this drying out over time, a feature considered to be of utmost importance for longterm consistency.” The massive neodymium motor with heat-treated top plate is optimised to ensure an extended frequency response (-6dB @ 26kHz) and low non-linear distortion. The geometry of the waveguide is designed for optimum dispersion and made from a precision-machined alloy so that the entire structure is extremely rigid and free from resonances.

The bass/mid driver used in both loudspeakers is ATC’s proprietary 150mm/six-inch Super Linear device. Constructed with a 75mm/three-inch voice coil and a short-coil, long-gap topology, it combines the high-power handling and low-power compression usually only found in large, high-efficiency systems with the fine resolution and balance of modern highfidelity systems. Unique to the drive unit is ATC’s Super Linear technology, which, by employing specialist materials in the magnetic circuit, reduces third harmonic distortion in the lower midrange.

The electronics in the active design have also had considerable development time invested in them, resulting in reduced noise and distortion (a further -10dB @ 10kHz) and a reduced operating temperature for improved reliability. The amplifier design is a revised version of ATC’s discrete MOSFET Class A/B design with 200W and 50W continuous power available for the bass and high frequency sections, respectively. The user controls have also been improved over the previous generation with more flexible input sensitivity controls and a revised low frequency shelf control to help achieve good balance in difficult acoustic conditions. The amplifier includes protection circuits for both DC offset and thermal overload.

The cabinet has been restyled to more closely follow the larger monitors in ATC’s professional range and is constructed from heavily-braced MDF. Highly damped, elastometric panels are bonded and stapled to the cabinet’s inner walls to suppress cabinet panel resonances, while the enclosure’s front panel is heavily radiused to reduce cabinet diffraction, improving the frequency response and imaging. The loudspeaker can be wall mounted via a K&M 24120 Wall Mount (available separately). Note that the cabinet requires modification to accept the ‘top-hat’ mount.

Ideally suited to critical nearfield listening applications in all control rooms, LCR surround monitoring in small-to-medium control rooms, and surround channels in medium-to-large control rooms, anyone looking to seriously improve their reference nearfield monitoring experience surely owe it to themselves and their studio setup to take a listen to the SCM20ASL Pro (V2) and/or the SCM20PSL Pro in action? EQ, balance, and edit faster, with more consistent results and reduced listening fatigue using the latest reference nearfields from ATC.

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The SCM20PSL Pro passive high-performance loudspeakers carry a UK RRP of £2,083.00 GBP (plus VAT) per pair; the SCM20ASL Pro (V2) active high-performance loudspeakers carry a UK RRP of £3,647.00 GBP (plus VAT) per pair.”

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In Kürze bei uns im Shop!

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AVID Studio Secrets: Marek Pompetzki mischt SIDO in Pro Tools

In unserer neuen Video-Reihe “Studio Secrets” berichten wir ab sofort über aktuelle deutsche Studioproduktionen und schauen den Musikern, Produzenten oder Mixern bei ihrer Arbeit mit Pro Tools über die Schulter.

Produzent Marek Pompetzki zeigt auch anhand eines Sido-Tracks im Detail wie er diesen in Pro Tools gemischt hat:
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