Musikmesse 2012: Studio Electronics Boomstar Synthesizer

Noch mehr Synthesizer: Studio Electronics, deren Synthesizer in jedem größeren US-Studio zu finden sind und unzählige Moog-Leads of R’n’B Platten zu verantworten haben, sind wieder am Puls der Zeit. Der Tabletop Synthesizer Boomstar (worst name in biz since Mopho) bringt geballte analoge Power ins Studio.

Back to the raw power and purity of discrete analog––where STUDIO ELECTRONICS started in 1985. The snap and punch of hardware envelopes drive the BOOMSTAR’s brilliant voltage controlled circuits with unparalleled sonic integrity and versatility. BOOMSTAR is the ultimate desktop analog synthesizer for those who remember the electronic analog sound that changed the world and for seekers who have yet to discover that magic and delight… in their time.

This new blazing brainchild of STUDIO ELECTRONICS represents the design collective ethos of circuit and software “Saseong” Tim Caswell, tactile layout and lead feature specialist Greg St. Regis, graphic and sound consultant Marc St. Regis, art design wizard of vector truth, John Greczula, cool-headed concept leader Geoff Farr and our relentless and wise feature and functionality consultant and “Whip”, Drew Neumann.

Four Models/Filter types: 4075-classic Arp 2600, 5089-classic Moog 24db ladder, SEM-classic Oberheim 12db, 303-classic Roland TB.

This music machine’s discrete voltage controlled analog oscillators, hand matched transistors in its filters and amplifiers and STUDIO ELECTRONICS’ typically expressive programming feature realizes its name: Earth Grounding Subs to Deep Field Shimmers… BOOMSTAR!

Also: vier verschiedene Filter, von Arp bis TB, Studio Electronics deepness, 799$ netto in den USA. F***ing Hell!

Studio Electronics im Shop

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Musikmesse 2012: Eowave Magma Synthesizer

Wie das Interesse an Arturias “Minibrute” gezeigt hat, gibt es einen Markt für analoge Monosynths. Die Sensorspezialisten von Eowave haben ihren bis dato “Koma” genannten Synthesizer jetzt auf der Musikmesse als “Magma” vorgestellt. Das schöne an ihm ist, dass er einen 16-Step Sequencer gleich eingebaut hat.

Oscillator section:

  • analogue VCO with square saw sub (sub can be 1 or 2 octaves below the master freq), noise.
  • VCO can be modulated by LFO and PW
  • Variable glide
  • mixer to mix the 4 waveforms

Filter section:

  • Full analogue VCO, filter, VCA.
  • external audio with a trimmer to feed the filter
  • 24dB low pass filter roland style for a classical 80s sound
  • filter can be modulated by env2, KB, lfo.

VCA section

  • Vca is affected to env1
  • 2 envelopes ADSR modulate respectively the amplitude and the filter.
  • Attack goes from 2ms to 10s.

LFO section:

  • LFO with 8 waveforms (triangle, ramp up, ramp down, square, random, digital noise, staircase up, staircase down)

Connections:

  • audio in
  • audio out
  • MIDI in
  • Usb (for software update and MIDI in&out)

Sequencer:

  • 16 steps sequencer with LED
  • 4 rows: 1 row controls gates and notes.
  • 3 other rows are freely assignable to any parameter of the front panel.
  • You can transpose the sequencer with an external MIDI keyboard.

Ob er klanglich überzeugt, wird für die Kollegen im Messetrubel kaum erkennbar sein. Mein Tipp ist, dass das Interface das Highlight dieses Synthesizers wird. Schließlich ist genau das Interfacing von Mensch und Maschine Eowaves Herzensangelegenheit.

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Roland Synthesizer – Das Handbuch

Chris Randall von Audiodamage war so freundlich, ein 40 Jahre altes Grundlagenbuch zum Thema Klangsynthese einzuscannen. “A foundation for electronic music” ist relevant damals wie heute, besonders wenn man sich für analoge Synthesizer interessiert. Die Klangbeispiele im ersten Buch (er hat noch drei weitere, die sicher folgen werden), beziehen sich hauptsächlich auf das Rolands System 700, lassen sich aber mit den meisten subtraktiven Synths nachbauen.

zum Download

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Steinberg Padshop: Granular Synthesizer

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Einst hatte ich meine Uniprüfung über Granularsynthese und hatte viel Freude an all den herrlich kryptischen Programmen da draußen. Padshop von Steinberg macht diese mächtige Art der Klangerzeugung jetzt auch für Presetkids zugänglich.

  • State-of-the-art granulare Synthese-Engine mit zwei unabhängigen Layern und individuellen Oszillatoren, Edit und FX Sektion
  • Bis zu 8 Grain Streams pro Oszillator für beeindruckend detailreiche, raumfüllende Klangstrukturen
  • Intuitives User-Interface für maximale Benutzerfreundlichkeit und schnellen Parameter-Zugriff
  • Mehr als 400 Presets mit einem Schwerpunkt auf atmosphärischen Flächensounds und sich entfaltenden Klangtexturen
  • SoftGrain Wave ROM mit Hunderten von Samples für eigene Presets und individuelles Sound-Design

 

Steinberg im Shop

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AudioGL: 3D Sequencer jetzt mit Crowdfunding, Releasedate

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Musikmachen wie in Tron: der 3D Audio Sequencer AudioGL bietet eine neue Form von Oberfläche, in der man nach Herzenslust herumfliegen kann. Audiomulch auf der psychoaktiven Substanz deiner Wahl.

Der kanadische Entwickler Jonathan Heppner will das Programm für PC Ende des Jahres veröffentlichen, Mac etwas später. Vorrausetzung ist, das seine Crowdfundingkampagne anschlägt. Wenn ihr sein Einmannunternehmen unterstützen wollt, könnt ihr das hier tun: Indiegogo for Audiogl

Für 200$ könnt ihr das Programm preordern und Johnathan mit erwartungsvollen Emails zubomben.

via CDM

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NAMM 2012 : CASIO XW-P1

Haltet mich für bescheuert,  aber ich war sehr gerührt zu erfahren das Casio endlich wieder einen Synthesizer rausbringt. Nach Jahrzehnten voll mit Taschenrechnern und Billo-Leuchtasten-Home-Keyboards besinnt sich der japanische Hersteller endlich auf seine Tradition. Geräte wie der legendäre CZ 1000 oder der VZ-10M waren damals King im Low-Budget Bereich und machten sich im Einheitsbrei  von Yamaha FM-Schlachtschiffen und Rolands schrecklicher D-Serie durch lustiges Design und schräge Parameter einen Namen. Nicht zu vergessen der Sound, mit dem man Zähne ziehen konnte. Wieviel CZ im neuen XW-P1 steckt bleibt abzuwarten, angeblich sind die näselnden Phase-Distortion-Wellenformen alle mit drin. Grundsätzlich aber wendet sich der XW-P1 wohl eher nicht an den Elektro-Schrauber sondern mehr an den Individualisten unter den Top40-Musikern, der keinen Bock auf MOTIF oder Jupiter 80 hat.  Vielleicht kommt aber auch die 80er-Jahre Keyboard-Burg zurück, wer weiss…

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NAMM 2012: Ken MacBeth Micromac

Minitaur, Microbrute, Foundation und nun der seit langem (in der Synthnerds und Patchkabelszene) erwartete Micromac von Macbeth – alle versammeln sie sich auf der NAMM.

Ken ist bekannt für seine extrem gut klingenden Synthesizer und es würde mich nicht wundern, wenn der Sieger im direkten Soundvergleich erwähnter Synths der Micromac sein wird. Schon die Demos blasten trotz Youtubekompression die Konkurrenz aus dem Wasser:

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Der Preis ist leider happiger als bei Moog, 995 britische Pfund sind angepeilt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Micromac zuzulegen, sollte schnell vorbestellen, da die Wartezeiten bei Ken leider LAAAAAAAAAAAANG sind.

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