NuGen Audio

Es soll ja immernoch Menschen geben, die noch nicht mit den grandiosen PlugIns der Firma Nugen Audio vertraut sind.

Ich habe zum Beispiel recht lange nach einem anständigen, umfangreichen Software-Anaylzing-Tool gesucht und bin dann vor einiger Zeit bei Nugen fündig geworden und habe mir für den fairen Preis von 75,00 Euro den Visualizer gekauft. Diese “Kiste” beinhaltet alles, was das analytische Engineer-Auge braucht:

    • Level meter (Peak/RMS/K12/K14/K20)
    • FFT- und Stereo Spektralanalyse und Spectrogramm
    • Stereoscope
    • BIAS Meter
    • Vectorscope
    • Korrelationsmeter

Das alles der Übersicht halber an- und abschaltbar, gekoppelt mit einer Menge individuellen Einstellungen und – der Todesstoß für die Konkurrenz – RESIZABLE!!!! Wer möchte schon gern das Frequenzspektrum unter der Lupe betrachten.

Sehr viel positives Feedback bekomme ich auch über die VisLM Loudness Meter, habe sie aber leider selbst noch nicht testen können. Ich würde sagen, Review folgt. Und solange habt ihr Zeit, euch durch die übrigen Produkte von Nugen zu klicken und sie bei uns im Shop zu bestellen.

Augen auf im Frequenzverkehr!

DasMadi

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Rick Rubin: In the Studio – Rezension

Bücher waren in unserem Blog bisher noch gar kein Thema – Zeit das zu änderen!

Rick Rubin ist einer der erfolgreichsten Musikproduzenten aller Zeiten – seien es die Beastie Boys, Slayer, Red Hot Chilli Peppers und natürlich die American Recordings mit Johnny Cash, immer hat er es geschafft, die Künstler roh und direkt klingen zu lassen.

Ein Buch, was “Rick Rubin: In the Studio” heißt, weckt natürlich die Erwartung, einen Einblick in seine Arbeitsweise und Detailwissen über Aufnahmetechniken und Equipment zu erfahren. Leider ist dem nicht so. Vielmehr ist das Buch eine aufbereitete Sammlung von Interviews, in denen Künstler wie Glenn Danzig, Flea, Tom Morello uvm. über die Zusammenarbeit mit Rubin berichten. So entsteht eher ein Psychogramm einer Plattenproduktion als Wissen über die musikalischen und technischen Feinheiten. Wer sich erhofft hat inspirierende Tipps und Tricks zu erhalten, die sich dann im Studio ausprobieren lassen, wird leider enttäuscht.

Einige für Tontechniker und Musiker interessante Passagen gibt es schon – so wird die Arbeit an Johnny Cashs Album als fast collagenhaft beschrieben. Mann gewinnt den Eindruck, dass diese Platten, die ja unbedingte Natürlichkeit und Nähe zu dem zu diesen Zeitpunkt todesnahen Cash suggerieren, Kunstprodukte sind, die aus Schnipseln und getunten Phrasen geschnitten wurden. Ein guter Einblick in die Welt der Hyperrealität, die eine moderne Plattenproduktion ist.

Rick Rubin selbst kommt so gut wie nie zu Wort, es sei denn als Zitat aus einem Interview. Sehr unbefriedigend, da so ein Recht diffuses Bild von dem Produzenten entsteht, da nur über ihn geredet wird, aber kein Dialog entsteht.

So steht und fällt das Interesse an dem Buch mit dem Interesse an den erzählenden Künstlern – wer mit Slayer nichts anfangen kann, springt ein paar Kapitel weiter zu den Chilli Peppers, ohne wirklich Einsichten zu verpassen.

Fazit: für komplettierungswütige Fans der jeweiligen Musiker, nichts für tatsächlich an Musikproduktion und Rick Rubin Interessierte.

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Airwindows ToVinyl – Vinylmastering Plug-In für Audio Units

Neue Plugins sind rar gesäht – um so erfrischender, ein neues aber gleichzeitig altes Konzept zu sehen! Chris von Airwindows bringt mit ToVinyl einen Plattenschnittemulator in die Audio Unit Umgebung, der den Klang weicher, runder, eben Vinyl-artiger machen soll. ToVinyl ist kein Vinylizerprogramm mit Plattenknistern und Zerrer, sondern ahmt den Masteringprozess vor der Plattenproduktion nach.

ToVinyl is the processing you’d use for cutting vinyl records, whether that be high-end classical or slammin’ dub plates. I’m going to mention it in the mastering forum in case any of those guys use Logic or AUs, because the thing is, it is real- it’s not ‘from vinyl’ with fake rumble and stuff, it’s TO vinyl with elliptical EQ and highpass, and acceleration limiting.

I’ve checked it out extensively with SPAN during the design, and it seems to me it’s real good at that job- perhaps good to rival the amazing analog gear used for the purpose. The acceleration limiting can really catch high frequency energy, especially digital-sourced really high stuff, and sounds extremely good doing it.

And that turned out to be a secret weapon- like an immediately obvious, why-haven’t-I-done-this-before secret weapon. It turns out part of why vinyl sounds so good is the acceleration limiters. Here’s why.

When music grooves, it locks together and the transients combine. If it grooves really well you get a composite transient, but it can be over-busy, sonically tiring. When the acceleration limiters kick in, it blurs these instants (either poorly or well) and it sounds like the groove’s better- it ‘gels’ and combines the sensation of extreme accuracy with increased ease of presentation, and you get both a clarity and a relaxedness happening.

Something vaguely similar happens when you slam mixes into gross hypercompression, except it isn’t relaxing at all. Hmmm…

So the way ToVinyl works isn’t just for real mastering- it’s relevant to ALL music and indeed all sound. You increase ‘stereo bass cutoff’ to the extent that you want the shape of the soundstage to focus on the center. It goes really high but that’s just for aggressive dubplates and such… increase ‘mono bass cutoff’ to tighten the extreme lows, something that’s usually going to be useful simply because digital summing doesn’t do anything of the sort. The ‘gel’ control is ‘HF Limiter Sensitivity’. At zero it shouldn’t touch anything, then as you increase it, you start to ‘gel’ from the top down, starting with the very highest frequencies and increasing until it’s making things as dull as you want.

What you should do there is, increase it until it only begins to touch whatever treble area you want to retain. If there’s a tizz or digital highs on something like a vocal, you can neatly remove only that negative quality and leave everything else. If things have a sort of treble ‘aura’ that’s good but distracting, you can tweak the limiter until it sounds exactly the same but without the aura. ToVinyl is just killer at taking away undesirable qualities in the highs- and ITB mixing is loaded with those, by nature.

Hier gibt es das Demo, die Vollversion kostet 49$.

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Neu: UAD Software Version 5.9.0 inkl. Lexicon 224

Für die UAD – unser aller Lieblings-DSP-Bude – gibt es eine neue Software Version namens 5.9.0. Universal Audio begegnet damit einigen kleineren Bugs der neuen UAD Satellite (Kleinere Buffer und Kaskadierung sind jetzt möglich) und legt als Schmankerl noch ein Model des Lexicon 224 Reverbs mit drauf. Laut UA handelt es sich um eine so akkurat wie möglich gemachte Emulation – sogar der analoge Teil des Lexicon-Schiffs wurde berücksichtigt. Das Lexicon 224 ist einer der ganz großen Klassiker der 80er Jahre. Laut Lexicon handelt es sich bis heute um die meistverkaufte Profi-Reverb-Maschine, jeder hat hat mindestens eine Platte im Schrank auf der die Kiste zu hören ist. Gebraucht kosten die Teile so ca. um die 2000 bis 3000 Euro je nach Zustand, bei UA gibt es das PlugIn für 349$. Ausserdem spart man sich den Maschinenraum, denn der Kasten ist höllenlaut. Nix als Vorteile mal wieder ….

So denn Arne

 

 

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Neu : Lynx HILO A/D-D/A-Wandler

Neues aus dem Hause Lynx:

Hilo is a 3 in one unit – AD converter, DA converter and Headphone with its own dedicated D/A converter. There are three sets of analog outputs: main analog output, monitor output (with volume) and headphone output (with volume) The flexible digital I/O section offers the choice of AES/EBU, SPDIF by coax or TOSLINK optical, or ADAT formats The innovative design of the analog stage and converter topology allow ultra low noise and distortion specifications A 480 x 272 pixel LCD touch screen for operation and monitoring A 32 channel internal mixer in the updatable FPGA 12 total inputs, 16 total outputs plus 32 channels possible via LSlot. AC powered with Battery operation available Open ended software for future measurement, metering, diagnostic and personalization features using the touch screen LCD.

Mittlerer Abgabepreis in USA liegt bei 2500 $ – die deutschen Preise stehen noch nicht fest. Mehr dazu demnächst in diesem Theater—

Bis denne Arne

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SSL Duende Native Plugin Collection VST/AU/RTAS

Nach dem Ende der DSP-Plattform Duende veröffentlicht SSL die hochwertigen Plugin jetzt als VST und AU. Ein logischer Schritt, denn die Qualität z.B. des Busskompressors ist immer noch bestechend. Ich habe noch nicht getestet, wie ressourcenhungrig die Plugins sind, doch das könnt ihr selbst anhand der kostenlosen Demos tun.

The Duende Native Plug-in suite is a collection of audio processing tools which bring professional audio quality, sophistication and benchmark performance within reach of all DAW users. Duende plug-ins provide the superior precision, advanced feature set and legendary tonal characteristics of SSL console products in affordable VST/AU/RTAS* plug-in form. They are quite simply the easiest way to get your hands on professional tools that will help you achieve professional mixes that sound like a record.
The foundations of the Duende Native collection are plug-in adaptations of two SSL console classics; the EQ & Dynamics Channel plug-in provides an EQ & Dynamics processing solution with all the power, precision, flexibility and signature tone of an SSL console channel strip… the legendary Stereo Bus Compressor plug-in gives you the classic SSL stereo master bus compressor that brings power and punch to your mix without compromising clarity. Drumstrip and Vocalstrip are ‘task specific’ plug-ins which each gather together a set of carefully selected and lovingly crafted processing tools to get you straight to outstanding Drum and Vocal sounds quickly and easily. X-EQ and X-Comp are both mastering grade processors that deliver superb balance of precision and tonal character. X-Verb is an incredibly powerful and flexible processor which brings beautiful hardware standard Reverb to your DAW.

zum Shop

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R.I.P. Powercore

RIP Powercore

Ich hatte es aufgrund der UAD-2 Crossgrade-Aktion schon geahnt, wollte aber erst noch einmal sicher gehen und es hat sich bestätigt:

Die Powercore-Plattform ist nun offiziell “discontinued”!

As part of a larger strategic review, we have decided to cease further development of the PowerCore product range, including hardware units as well as software for the PowerCore platform…

…Finally, for those of you, who are registered PowerCore users and wish to continue using externally powered plug-ins on the long term, we have collaborated with Universal Audio in order to create an attractive UAD-2 crossgrade offer.

Wer nähere Informationen, auch zum weiteren Support, haben möchte kann sich diesem Thread im TC Electronics Forum widmen.

So long, and thanks for all the fish…

DasMadi

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Firewire-Powered-UAD: UAD-2 Satellite

Noch im ersten Quartal 2011 ist es soweit, UAD-2 Satellite . Auch iMacs und die MacBooks können dann mit der UAD-2 Satellite über Firewire Universal Audio Plug-Ins nutzen und Prozessorleistung sparen. Das Analog Classics-Bundle mit dem LA-2A Classic Audio Leveler, 1176LN / 1176SE Classic Limiting Amplifiers, Pultec EQP-1A und Realverb Pro plug-ins ist auch dabei.

Folgende Versionen und Preise wird es geben:

UAD-2 Satellite DUO Core für 899€
UAD-2 Satellite DUO Flexi für 1199€
UAD-2 Satellite QUAD Core für 1499€
UAD-2 Satellite QUAD Flexi für 1799€
UAD-2 Satellite QUAD Omni für 4499€

DasStef

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NAMM 2011: RND Portico Plug-ins

Oh yeah! Wer dachte, dass Steinberg mit der Vorstellung von Cubase 6 auf der Namm schon das ganze Pulver verschossen hat, der sei hiermit eines Besseren belehrt. Die Hamburger gaben die Veröffentlichung zweier, in Zusammenarbeit mit Audio-Legende Rupert Neve entwickelten, Plug-Ins bekannt: Der RND Portico 5033 EQ und der RND 5043 Compressor standen Modell für Yamaha’s neue VCM (Virtual Circuitry Modeling) Technologie, welche ein 1:1 Abbild der emulierten Hardware verspricht.

Portico 5033 EQ

- World-class parametrical equalizer with graphical control over frequency and gain
- Five bands including low and high shelf filters and three bands with filter-width regulation
- Exact digital copy of the renowned Portico 5033 EQ
- Based on the unique VCM technology
- Exclusively approved by Rupert Neve
- Available in VST 3, VST 2.4 and AU format for multi-instance use

 Portico 5043 Compressor

- High-quality compressor with input and gain reduction metering
- Feed-Forward and Feed-Back mode for two entirely different compression characteristics
- Based on the widely-acclaimed Portico 5043 Compressor / Limiter Duo
- VCM technology for the exact reproduction of the hardware original
- Exclusively approved by Rupert Neve
- Available in VST 3, VST 2.4 and AU format for multi-instance use

 

Zum offiziellen Release-Termin gibt’s leider noch keine Angaben, ihr merkt es spätestens, wenn ich hier den Test auf Herz und Nieren mache.

DasMadi

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Kush Audio “Gain Train”. Modularer Monitor Controller

Wir hatten es schon in den AES News angekündigt: KUSH Audio, bekannt durch das Kompressions-Wunder Fatso, scheinen eine Idee umgesetzt zu haben, die mir auch schon eine ganze Weile vorschwebte – ein modularer Monitor Controller.

Das wird wohl so aussehen, dass das Hauptmodul, der “Main Gain”, zwei In- und zwei Outputs bietet, inklusive L/R Muting, Mono-Switch und dreifarbigem Peak-/RMS Meter. Kush schreibt auch vom “ersten” Erweiterungsmodul (in der Hoffnung, dass noch einige folgen werden…), dem Function Junction. Dieses Modul bringt zwei weitere In-/Outputs, Talkback mit Lautstärkeregelung und zwei unabhängige Headphone Amps. Raus und rein geht es via D-Sub, die Haupteinheit und die Extension können wahlweise direkt (was auch immer das heißen mag…) oder über ein Kabel verbunden werden. Der Main Gain kann also getrost auf dem Regietisch stehen bleiben, während die Extension auch auf dem Nebentisch Platz finden kann.

Die Einzelmodule werden ab April 2011 für 499$ ausgeliefert, die oben beschriebene Kombi gibt’s also für knapp unter 1000$.

Pump it up!

DasMadi

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