Mehrkanal-Präsentation und ‘NADAC’-Premiere bei Claus Bücher Audio

Am 3. und 4. Oktober findet bei Claus Bücher Audio (CBA) in Taunusstein eine von Meik Wippermann moderierte “Mehrkanalpräsentation der Extraklasse” statt. Im Mittelpunkt steht dabei der neue zwei- bis achtkanalige D/A-Wandler NADAC aus dem Hause Merging Technologies, über welchen die Mehrkanalsysteme von Geithain mit Material angesteuert werden.

NADAC-8 small

Es handelt sich um die Deutschlandpremiere des neuen D/A-Wandlers aus dem Hause Merging Technologies namens “NADAC”. Merging Technologies ist bekannt durch das Studiosystem “Pyramix”, welches von führenden Tonstudios in aller Welt benutzt wird. Vor allem im Bereich der professionellen DSD-Anwendung setzt Merging international die Maßstäbe. Der neue NADAC für den audiophilen Consumerbereich verarbeitet natives DSD bis zu max. 8 Kanälen und wird mit der einzigartigen Ravenna Software betrieben. Er ist höchstwertiger D/A-Wandler und Vorverstärker in einem Gerät. DSD wird hier nicht mehr über eine klanglich limitierende USB-Schnittstelle sondern via Ethernet über eine schnelle Gigabit-Schnittstelle verarbeitet. Das ermöglicht eine bisher nicht gekannte Klangqualität, ganz gleich ob in Stereo oder Mehrkanal. So nah waren wir bisher definitiv noch nie an der Masterqualität der Studioprofis.

Wo: Claus Bücher Audio (CBA), Aarstr. 114, 65232 Taunusstein
Wann: 3. Oktober, 11 bis 18 Uhr (mit anschließender high fideler Party) und 4. Oktober, 11 bis 15 Uhr
Kontakt: info@clausbuecheraudio.de oder Tel. 06128-23968

Wir, als deutscher und österreichischer Vertrieb von Merging Technologies, werden vor Ort von Thomas Römann vertreten, der das Projekt technisch betreuen wird. Außerdem wird es einen Infostand zum Thema Mehrkanal- und High-End-Audio geben.

Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme ohne Anmeldung leider nicht möglich ist. Anmeldungen können von uns entgegengenommen werden. Dazu einfach bei Thomas Römann telefonisch oder unter tr@digitalaudioservice.de melden.

Hier finden Sie die NADAC Produkte bei uns im Shop

 

das möchte ich kommentieren ...

Nuage V1.7 released

YouTube Preview Image

Yamaha hat Anfang Juli eine neue Nuage Version veröffentlicht. Konkret handelt es sich dabei um eine neue Firmware V1.6 mit neuen Tools V1.7. Die Informationen sind leider bislang nur auf Englisch verfügbar. Hier gelangen Sie zur Übersicht der neuen Features und hier zu den Downloads.

Nuage V1.7 New Features:

1. Support for Nuendo 7 and its Improved Workflow
At the heart of the Nuage system is Steinberg Nuendo, an audio post production DAW that is a favorite with sound designers, mixing/recording engineers, and editors for its blazing editing speed, efficiency enhancing convenience, unrivalled sonic quality, and rock-solid stability.
The latest version of Nuendo adds VCA faders, support for game audio middleware, and other advanced features that provided an enhanced workflow.

  • Game Audio Connect: Fast, easy transfer of audio assets from Nuendo 7 to Audiokinetic Wwise middleware
  • Integrated ReConforming solution: Automatic re-editing of audio projects according to picture changes
  • Advanced project collaboration: Audio track import from other Nuendo projects from within an open Nuendo project
  • VCA faders for audio-post workflows: VCA fader automation using Nuendo routing operation patterns (independently from linked groups)
  • Render in place / render export: Allows any selected audio files to be rendered to a new audio track, and any selected audio files to be exported to a disk destination, including numerous individual options such as naming conventions
  • New plug-ins, updated plug-ins, and new plug-in manager: Quadrafuzz V2, Multiband Expander, Multiband Envelope Shaper, and VST Bass Amp

2. Speed and Convenience – Enhanced operation
Nuage has always been more than just a DAW controller because of its deep integration with high-level DAW software, but Nuage Version 1.7 goes even further with improved access to a variety of important functions. The following are a few of the improvements included in the Version 1.7 update that contribute to greater control and efficiency.

  • Automation mode setup and switching from the Nuage Master Channel Control page.
  • Multi Function Knob click level and click pan can be changed from the Nuage Master Control Room and Cue pages. Plug-ins can be inserted in the Control Room buses.
  • Section Control and Channel View Control can be customized. (for VCA assignments, etc.)
  • Support for the JL Cooper eBOX and eBOX GPI8 GPI interfaces. Remotely controllable from the Nuage Master.

3. Improved Avid Pro Tools Control
Nuage can switch between as many as three connected DAWs. Of course those DAWs can be Steinberg Nuendo or Cubase, but with the dedicated NUAGE PT Bridge driver Avid Pro Tools installations can be used as well. In response to requests from Pro Tools users, Nuage Version 1.7 expands the functionality of the NUAGE PT Bridge driver for even greater control and convenience.

  • Using the Plug-in Panel shown on the monitor display as a guide, the Nuage Fader Multi Function Knobs can be used for Pro Tools plug-in control.
  • The twelve Nuage Master User Assignable Buttons can be assigned to Pro Tools shortcut keys, allowing the user to use familiar shortcuts directly from the Nuage system.

* Nuage Version 1.7 supports Pro Tools 10~12 and Pro Tools HD 10~12 (Mac versions only).
* Nuendo or Cubase must always be assigned as DAW A. This means that a maximum of two Pro Tools instances can be connected to a Nuage system.
* Refer to the Nuage user’s manual for information on the Pro Tools parameters that can be controlled from Nuage.

das möchte ich kommentieren ...

Nuage Trade In Kampagne / Nuendo 7 Crossgrades

Yamaha startet eine neue Trade-In Kampagne: Bis zum 31. Dezember 2015 können Sie die unten aufgeführten Artikel in schicke neue Nuage-Systeme eintauschen. Wenn Sie ein Produkt eintauschen wollen, das in der Liste nicht aufgeführt ist, melden Sie sich einfach bei uns und wir schauen mal, ob sich was machen lässt.

Zusätzlich bietet Steinberg ein Crossgrade von ProTools auf Nuendo 7 an.

  • ProTools Native 9/10/11/12: 1199,- €
  • ProTools HD/HDX 7/8/9/10/11/12: 999,- €

Hier finden Sie alle Nuage Trade In Artikel, und hier die Nuendo 7 Crossgrades.

Wenn es Fragen gibt melden Sie sich am besten bei Thomas Römann unter tr@digitalaudioservice.de oder 040 / 4711348-20.

“Looking to take your mixing into the future? If you have a discontinued Yamaha mixer or a third-party control surface, you can now trade it in for a Yamaha Nuage System and receive up to 7.000€ value for it. This offer is valid until the 31st of December 2015 and applies to the brands and devices stated below. If you want to trade in a device other than the mentioned controllers or consoles, please contact your Yamaha Nuage Dealer.

The Nuage Integrated Audio Production System brings it all together in a collaboration that defines new standards of quality and workflow efficiency for virtually every aspect of the production process. Yamaha control and interface hardware seamlessly integrates with Steinberg Nuendo DAW software in a purpose-built system that offers unprecedented productivity and flexibility, as well as premium audio quality.”

nuage trade in 3

Alle Nuage Artikel

Alle Nuendo 7 Versionen

das möchte ich kommentieren ...

Laufzeitdifferenzen bei Multimikrofonie

Wer ein Signal mit nur einer Mikrofon-„Instanz“ aufnimmt (also mit einem einzelnen Mikro oder einem Stereo-Paar), wie es verbreitet in der Pop-Musik der Fall ist, der hat mit Fragen der Signallaufzeit nichts am Hut. Derlei Probleme entstehen erst, wenn dieselbe Signalquelle mehrfach aufgenommen wird und die Laufzeit des Signals zur „Instanz“ x nicht identisch mit derjenigen zur „Instanz“ y ist. Werden dann x und y in denselben Kanal zusammengemixt, taucht das Thema evtl. Signalauslöschungen auf: Dieselbe „Stelle“ im Signal liegt in den beiden Mikrofonspuren zeitlich nicht exakt übereinander, sondern zueinander verschoben; umgekehrt heißt dies, daß in den beiden Spuren am gleichen Zeitpunkt die Phasenlage im x-Signal eine andere sein kann als im y-Signal.

Daher die Auslöschungsproblematik, die unter dem Stichwort „Kammfiltereffekt“ in ihrer Frequenzabhängigkeit bekannt ist. Frequenzabhängigkeit ist gegeben, weil die Phasenlage der beiden gemixten Signale zueinander von der zeitlichen Ausdehnung eines vollen Wellendurchgangs abhängt und diese Ausdehnung wiederum von der Frequenz. Ist der Wellendurchgang z.B. 1/20 einer Sekunde lang (20Hz), so spielt eine Verschiebung des zugemixten Signals um beispielsweise eine Millisekunde (entsprechend ca. 34cm Schallweg) keine Rolle; bei einem Wellendurchgang von z.B. nur einigen Millisekunden sieht es anders aus.

Die spontane Reaktion hierauf wird zunächst sein, die Laufzeitdifferenz technisch komplett beseitigen zu wollen. Audiotechnisch würde halt einfach durch Signaldelay das nähere Mikro virtuell zum weiter entfernten versetzt. Theoretisch die perfekte Lösung, aber praktisch? Die Laufzeitdifferenz muß schon SEHR exakt bekannt sein, damit die Korrektur wirklich korrekt erfolgt. Solange es um strukturell sehr einfache Signale geht, ist sowas möglich, und es gibt inzwischen (VST- usw.) Plugins, denen man innerhalb einer Multitrack-Software die Berechnung des Delays (und seine Anwendung) gleich automatisiert überlassen kann. Wer aber mal ein solches Plugin auf komplexere Signale aus der Praxis ansetzt, wird schnell feststellen, daß es mit der Eindeutigkeit der vom Plugin vorgeschlagenen Ergebnisse vorbei ist. Beim einen Versuch kommt dieser Wert heraus, beim anderen jener. Inspiziert man die beiden Wellenformen manuell, zeigt sich, warum das so ist. Sie sind alles andere als identisch, jedenfalls bei weitem nicht genügend, um daraus den verläßlich-korrekten Laufzeitunterschied zu entnehmen. Das ist so, weil das Quellsignal zu komplex ist: Die Schallquelle ist kein idealer Punkt im Raum, sondern möglicherweise breit ausgedehnt, was schon bei einem Konzertflügel oder einer kleinen Kammermusikgruppe ausgeprägt der Fall ist, erst recht bei einem Chor oder Orchester; die Mikrofone stehen also in keinem Falle exakt hintereinander auf einer einzigen Linie der Schallabstrahlung, sondern es gibt viele Schallquell-Punkte und unendlich viele Abstrahlungsrichtungen, die für die beiden Mikros infolge ihrer unterschiedlichen Positionen unterschiedliches Ergebnis bringen; und auch der Raum mit der Vielzahl seiner Reflexionen trägt für beide Mikros an ihren unterschiedlichen Positionen zu unterschiedlichem Klangergebnis bei; hinzu kommen evtl. unterschiedliche Mikrofontypen, usw.

Schade, aber: Exakter Laufzeitausgleich ist in der Praxis meist nicht machbar.

Es gibt Tonmeister, die sich um die Problematik bekundetermaßen nicht sonderlich scheren, teils auch mit dem Hinweis, es gehe ja bei gängigen Schallwegdifferenzen zwischen den Mikros (also meist 1 bis 3 Meter) nur um Verzögerungen im Bereich von wenigen Millisekunden. Letzteres Argument ist allerdings sicherlich unrichtig. Von „NUR Millisekunden“ zu sprechen, verkennt die Gegebenheiten beim Schall. Denn eingangs genannte Zahlen deuten schon an, daß man bei Laufzeitverzögerungen im Millisekundenbereich gar nicht weit in der Frequenzskala nach oben zu gehen braucht, um arge Phasenverschiebungen zu haben: Wer zwei gleich laute Signale mischt, die 5 Millisekunden (ca. 1,70m) verschoben sind, der bekommt eine 180°-Phasendifferenz und damit Totalauslöschung schon bei einer Frequenz von 100Hz (u. 300Hz usw. aufwärts). Um das Problem rein laufzeittechnisch als entschärft betrachten zu können, müßten die Laufzeitdifferenzen gegenüber dem Rechenbeispiel mindestens 100-150fach verkleinert sein, also im unteren Mikrosekunden-Bereich liegen, damit die Auslöschungen nach oben in Frequenzbereiche „verbannt“ wären, wo sie nicht mehr so stark stören könnten (aber immerhin auch noch bedauerlich wären); anders ausgedrückt, müßten die Schallwegsdifferenzen im einstelligen Zentimeterbereich oder weniger liegen. Mit dem Hinweis „nur Millisekunden“ kann man sich also richtigerweise nicht beruhigen.

Aber vielleicht verschiebt man eben eines der Signale so, daß „nur Mikrosekunden“ dabei herauskommen? Dann hätte man die beschriebene Verlagerung der Auslöschung ausschließlich in oberste Frequenzbereiche. Nun, abgesehen davon, daß —wie schon gesagt— Auslöschungen z.B. bei 15kHz auch immerhin noch ärgerlich wären (wenn man sie denn anderweitig umgehen könnte), ist diese Lösung praktisch ohnehin kaum erreichbar. Und das schlicht aus dem gleichen Grund wie oben in puncto exakter Laufzeitausgleich. Beim Versuch eines exakten Laufzeitausgleichs reicht die erwähnte Unsicherheit schon in den untersten Millisekundenbereich. Wer in derlei Größenordnung „ins Schwimmen“ mit der korrekten Bemessung der Laufzeitdifferenz kommt, der kann von vornherein vergessen, sich in der Größenordnung von Mikrosekunden diesem Maß nähern zu wollen. Anders ausgedrückt: Wenn man die korrekte Laufzeitdifferenz so schlecht findet, gibt es auch keine mikrosekunden-feine Annäherung an sie.

Vorrangige Lösung kommt aber —anstatt aus der zeitlichen Dimension— vom Signalpegel her. Es war die Rede davon, daß zwei „gleich laute“ Signale gemixt werden (wenn Totalauslöschung die Folge sein soll). Sofern Tonmeister bekunden, sich nicht um Laufzeiten zu scheren, ist dies in aller Regel der Grund: Sie tun es im Ergebnis doch, indem sie eines der beiden Signale im Mix gegenüber dem anderen stark reduzieren. Mit 10 oder mehr dB Differenz wird aus dem Kammfilter eine erträgliche leichtere Welligkeit.

Wer dann immer noch etwas tun möchte, kann wieder zur Dimension Zeit zurückkehren und zusätzlich dem Rat z.B. von Michael Dickreiter folgen (u.a. in: „Mikrofon-Aufnahmetechnik“): Ungefähr-groben Laufzeitausgleich zwischen den beiden Mikros kalkulieren, und dann pauschal 20ms Delay für das lautstärkenreduzierte Mikro addieren. Die 20ms-Addition klingt zunächst etwas eigenartig, denn je größer die Laufzeitdifferenz, umso weiter nach unten verschieben sich die untersten von Auslöschungen betroffenen Frequenzen (vgl.o.). Nun ja, aber hier geht es nicht mehr um Verschiebung von betroffenen Frequenzen. Das müßte in der Tat zur anderen Seite hin erfolgen, also durch möglichst winzige Laufzeitunterschiede, ist aber praktisch sowieso fruchtlos, wie vorher festgestellt. 20ms ist vielmehr schon so viel zeitlicher Zwischenraum, daß die inhaltliche Ähnlichkeit beider Wellenformen zum selben Zeitpunkt zumeist bereits gering ist. Zusammen mit der vorher erwähnten Pegeldifferenz sind dann Auslöschungen deshalb kein Thema mehr.

Soweit zur Theorie. Wäre schön, ein bißchen Feedback aus der Praxis zu bekommen. Wie haltet Ihr es im tontechnischen Alltag mit den Laufzeiten bei Multimikrofonie??

das möchte ich kommentieren ...

Die Suche nach dem heiligen Gral der geschlossenen Kopfhörer

Wir wir alle wissen, ist die Suche nach dem “perfekten” Kopfhörer wohl mindestens ebenso kontrovers und subjektiv, wie die Suche nach dem “perfekten” Gesangsmikrofon. Die letzten Jahre habe ich zum Editieren und gelegentlicher Mix-Kontrolle einen offenen DT 880 Pro von Beyerdynamic eingesetzt und war/bin damit eigentlich sehr zufrieden. Für eine aktuelle Live-Produktion brauchte ich nun aber einen geschlossenen Kopfhörer mit den folgenden Haupteigenschaften:

  • gute Isolation (Fremdschallunterdrückung)
  • realistische Basswiedergabe, d.h. nicht zu viel und nicht zu wenig
  • komfortabler Sitz
  • Budget bis ca. € 300,-

In die engere Wahl hatte ich den Klassiker DT-770 von Beyerdynamic, den ATH-M50 X sowie den brandneuen ATH-M70 X von Audio-Technica, und den Spirit Professional von Focal gezogen. Bei dem DT-770 hatte ich mir einen vergleichbaren Klang zum DT-880 erhofft. Die Modelle von Audio-Technica konnte ich kurz auf einer Messe hören, wo mir vor allem der M70 gut gefiel. Der Focal Kopfhörer wiederum wurde mir von einem Kollegen empfohlen.

Ich habe dann in den darauffolgenden Wochen alle dieser Modelle getestet. Vom DT-770 gibt es ja mehrere Ausführungen mit diversen Impedanzen. Da ich die Kopfhörer an wechselnden Verstärkern einsetzen muss, wäre eine zu hohe Impedanz möglicherweise ungünstig. Meine Wahl viel deshalb auf den DT 770 M mit 80 Ohm Nennimpedanz. Mangelnde Lautstärke kann man diesem Modell definitiv nicht vorwerfen. Beim Hörtest waren dann die Höhen auch durchaus wie erhofft vergleichbar mit meinem DT 880. Allerdings hat mich die Basswiedergabe dann doch sehr enttäuscht – kaum Pegel in der untersten Oktave zwischen 40 und 80 Hz. Dafür eine ziemliche Betonung um 150 Hz, die alles recht holzig klingen lässt. Außerdem hinterließen Verarbeitung und Verpackung keinen guten Eindruck. Das festinstallierte (damit wartungsunfreundliche) Kabel mit für mich unpraktischer Lautstärkeregelung war dann das finale Argument gegen den Kopfhörer von Beyerdynamic. Vielleicht hätte ich alternativ noch den DT 770 Pro probieren sollen, aber man kann halt auch nicht alles durchprobieren.

Beide Audio-Technica Kopfhörer sind sehr leicht und zeichnen sich deshalb durch einen sehr komfortablen Sitz aus. Der ATH-M50 X  hat eher zurückhaltende Höhen, was ich für langes Arbeiten eigentlich angenehm finde. Andererseits sind aber die Bässe deutlich überbetont. Der ATH-M70 X hingegen klingt deutlich brillianter – für meinen Geschmack schon zu viel des Guten, daher leider nicht das Richtige für mich. Außerdem ist der M70 in dieser Reihe der Kopfhörer der Teuerste.

Es blieb also noch der Focal Spirit Professional Kopfhörer und dieser konnte mich dann endlich (und nur vier Tage vor Produktionsbeginn) voll überzeugen. Der gute Eindruck fing schon bei der wirklich sehr edlen Verpackung an, die ähnlich wie bei Apple Produkten einfach bis ins letzte Detail total gut gemacht ist. Mit dabei sind zwei Kabel: Ein langes Spiralkabel und ein “gerades” Kabel mit integriertem Mikrofon und Schalter zur Bedienung des Smartphones. Cool!

Nach kurzer Zeit des Einhörens bin ich dann bei der Produktion richtig gut mit dem Focal klargekommen. Ich musste für die Live-Aufnahme im gleichen Raum wie die Band sitzen und konnte trotz ordentlichem Schlagzeug und Bläser-Alarm alles gut beurteilen. Der Bassbereich klingt für mich genau richtig und die Beurteilung der Phasenlage bei Bassdrum-Mikrofonen und anderen Signalen am Schlagzeug war problemlos. Auch nach mehreren Stunden Produktion konnte ich mich auch als Brillenträger nicht über Kopfschmerzen oder Druckstellen beschweren.

Ist der Focal nun der “heilige Gral” der geschlossenen Kopfhörer? Vermutlich nicht, aber das muss ohnehin jeder selbst beurteilen. Für mich funktioniert er super und ist mit € 259,- auch noch ganz bezahlbar. Für die nächsten Jahre hat sich diese Investition mit Sicherheit erstmal gelohnt!

Wie siehts bei euch mit den Vorlieben unter den geschlossenen Kopfhörern aus? Was sind eure Favoriten? Habt ihr euern “heiligen Gral” gefunden oder sucht ihr noch?

das möchte ich kommentieren ...

BAE Webcast: Don’t forget your lunchbox!

Morgen startet der offizielle BAE Audio Webcast. Los geht es in unserer Zeitzone um 21:00 Uhr. Das Ganze wird eine Stunde dauern und soll in Zukunft wöchentlich stattfinden.

BAE schreibt dazu: “Don’t forget your lunchbox is a show about audio recording. We will discuss BAE products, demo them and interview guests who use them. This is for the beginners right through to the seasoned pro”

Hier geht’s zum Webcast: http://www.nmblive.com/bae

Viel Spaß damit!

das möchte ich kommentieren ...

Schnitzeljagd durch die Abbey Road Studios

insideabbeyroad3Googles neuestes Schmankerl: Hier kann man sich im Streeview-Style, begleitet von schicken Spatial Sound FX, durch das wohl bekannteste Studio der Welt klicken, historische Momente in Form von Youtube-Videos nacherleben oder bei einer virtuellen Orchesteraufnahme dabei sein. Zur Auswahl stehen Studio 1, 2 und 3 (inklusive Mic Collection) und der Mastering Room.

Man kann sich von Produzenten Giles Martin durch die Studios führen lassen, selbst auf Schnitzeljagd gehen oder seine Mixing Skills unter Beweis stellen. Es gibt wirklich viel zu entdecken und das ist nicht nur für Abbey Road Fans interessant!

insideabbeyroad thumb2dasLukas

das möchte ich kommentieren ...

Neues von der Musikmesse – Ein Kurzbericht von Arnd.

musikmesse

Mehr Infos und Preise werden wir so schnell wie möglich veröffentlichen. Wenn ihr Fragen habt, meldet Euch gerne. Wir werden versuchen die Geräte, so bald es geht, hier vor Ort auf ihre Verspechen hin zu überprüfen!

1. Gyraf hat 2 neue Produkte: G22 und G23 – Beide für die Stereosumme  – Einmal einen Tilt EQ mit einzelnen Frequenzen zur Anhebung  für den feinen Schliff auf der Mastering Summer und einmal den G10 in Dual-Mono mod mit MS-Schaltung…

2. Bricasti M1 – High-End Wandler

3. Wes Audio: Mimas – Erster 176 im 500er Format der durch die DAW abgespeichert werden kann und Endlosdrehregler hat. Spannend: Den 176 gab es bisher kaum in diesem Format… Auch einen Dual Pre hat Lukasz  gebaut – ein Pre-Amp mit 2 Färbungen zur Auswahl.

4. Manley: Force – 4 Kanal Pre-Amp. Röhrenklang im 4 er Pack…

5. Universal Audio: Apollo 8 – Facelift mit minimal anderen Wandlern und optional mehr Pre-Amps.

6. Amphion: komplett Neuerfindung des Bassmanagments, 2 Basspeaker als Ständer für die Monitore mit wohl unglaublichem Sound, Installation eines Sub´s soll ab jetzt Vergangenheit sein – Preis liegt bei 5000 € … Wenn er genau das liefert was Anssi auf der Messe versprach, werden wir sprachlos sein …

7. PSI: Aktive Bassfalle.. passt in jede Ecke und soll Wunder bewirken.. Werden wir ausprobieren..

8. Ocean Audio: The Ark – die Console sieht gut aus, kann eine Menge 500 Formate aufnehmen und kostet zwischen 14000 und 20.000 € in der individuellen Ausführung. Auch gibt es einen neuen 4 Band EQ der sehr färbend ist, wohl fast  einmalig in der Bauweise..

9. AMS Neve: 1073 Classic als 19Zoller …

10. PMI – Allan Hyatt hat die finale Version der Trident Console fertig, sie sieht sehr hochwertig und mein erster Eindruck ist: beeindruckend! .. und das zu einem einmaligen Preis.

11. IGS – hat einen neuen 500 Format MS Encoder rausgebracht, endlich und von vielen lang erwartet! Außerdem einen Mastering AD Wandler für die 500 Box…

12. Lindell – hat einen neuen Channelstrip im 500 Format mit Peter Wolf entwickelt. Des weiteren einen 500 Stereokompressor mit viel Färbung für 600 € und einen Pultec EQ in gut sowie einen High-End Pre-Amp – alles für die 500 Serie!

13. Vertigo hat einen neuen Stereo EQ mit dickem Sound im Angebot …

14. Yamaha stellt neue Minimischpulte mit Touch und komplett “idiotensicherer” Bedienung vor .. Die neue TF Serie  ist die Antwort auf günstig von Behringer…. Außerdem haben sie einen tollen Format Converter rausgebracht, alles auf Dante und zurück..

15. Steinberg: Nuendo 7 ist am Start. Tolle Features, ab diesem Moment ist für “Gamer” Nuendo ohne Zweifel erste Wahl.. Die Nuage hat jetzt eine erweiterte Pro-Tools Bedienungsmöglichkeiten erhalten, wir sind gespannt!

16. Avid stellt neues ProTools 12 und neue Live Console, die AVID S6L vor

17. Audient hat die neue ID-Control 14 vorgestellt – Toller kleiner Wandler für unter 300 € mit guten Pre-Amps etc… das Interface unserer Wahl in diesem Preisbereich. Auch gibt es bald den neuen Audient ASP800 der den 880 ergänzt und mehr Färbung für 2 Kanäle bietet, bei identischen Vorverstärkern. Jedoch gibt es keine Inserts und weniger Einstellungen pro Kanal.. Der Preis soll unter 1000 € liegen – und ist damit sicherlich ein Überflieger…

18. RME bringt den Babyface Nachfolger mit zur Musikmesse: das Babyface Pro .. nun mit 12 Inputs und 12 Outputs!

19. Thermionic Culture stellt Little Bustard vor … puristischer Analog-Summierer mit gewohntem fetten Sound.

20. AEA stellt neues N8 vor…

21. SPL präsentiert den neuen Mastering Compressor “Iron” und den kleinen Wandler “Creon” vor. Auch einen 4:1 Phonitorswitch wird es bald geben.

22. FerroFish stellt neuen A32 vor – der Nachfolger des günstigen und beliebten 32 Kanalwandler auf Madi..

23. Microtech Gefell überrascht mit einem Dynamischen Mikrofon, dem  MD 30 für den Broadcastbereich.

24. Arturia stellt das AudioFuse vor – ein handlicher Wandler mit edlem Klang.

25. Presonus stellt den Subwoofer Temblor T8 vor…

26 . Focusrite veröffentlich die Scarlett Thunderbold Interface Serie. Die Spezifkationen und Eckdaten versprechen viel bei sehr geringen Latenzen.

27. AKAI released eine neue analoge Drummachine für wenig Geld…. die Tom Cat Drum Machine.

28. Elektron: Overbridge – Die perfekte Integration aller Elektron Geräte mit der DAW Software.

das möchte ich kommentieren ...

Steinberg Nuendo 7 kommt: Die ultimative Post DAW mit neuen Game-Sound Features

Schon seit ein paar Jahren ist Nuendo praktisch das einzige System, das sich explizit und ohne Kompromisse an Post-Production-Profis und Sound-for-Picture Macher wendet. Entsprechend ist das Feature-Set, z. B. mit eingebauter ADR / Taker Funktion oder integrierten Loudness-Lanes, längst das am besten auf Post-Production zugeschnittene auf dem Markt.

Mit Nuendo 7 geht das Hochspezialisierungskonzept der Hamburger in die nächste Runde: Brandneue und absolut einzigartige Features für Game-Sound, weiter verbesserte Film und TV-Features, Reconform und vieles mehr. In Kombination mit NUAGE ist Nuendo das ultimative Post-System.

Steinberg hat einen ziemlich coolen Teaser vorbereitet:

YouTube Preview Image

Bezeichnend ist auch, dass Steinberg die Game Developers Conference in San Francisco für die Ankündigung gewählt hat. Wir können also davon ausgehen, dass die Veröffentlichung von Nuendo 7 den Game Sound Markt gehörig aufwirbeln wird.

Hier geht’s noch zur Ankündigung auf Deutsch bei recording.de

und Englisch bei audiokinetic.com.

Hier finden Sie alle NUAGE Produkte bei uns im Shop.

das möchte ich kommentieren ...

d.a.s. präsentiert Merging’s Ovation System auf dem HighTecDay 2015

Die Salzbrenner Stagetec Mediagroup hatte am 04. März zum HighTecDay 2015 gerufen – eine kleine und spezialisierte Veranstaltung mit Präsentationen und Workshops zu ausgewählten Produkten aus dem Bereich AV-Installation für Theater, Oper, Ballet, Museum o. Ä..

Es waren nur zehn externe Firmen mit besonders interessanten Produkten geladen, darunter wir, Digital Audio Service, als Systempartner und Vertrieb für Merging Technologies` Ovation – das höchstentwickelte System für Cue-Sequencing, Show-Control/Ablaufsteuerung und AV-Installation.

thomas im gespräch

Die Veranstaltung ist für alle Beteiligten ein großer Erfolg gewesen. Unser Einsatz wurde von den rund 150 Gästen mit enormen Interesse belohnt. Vor allem Vertreter von Theater- und Opernhäusern zeigten sich besonders neugierig.

audience

Bereits installierte Systeme befinden sich momentan bei der Bayerischen Staatsoper in München und dem badischen Staatstheater in Stuttgart, außerdem bei vielen lokalen Theatern. International sind wir mit Ovation im Moment unter anderem bei Euro Disney und der Gallery of Evolution in Paris vertreten.

Im folgenden gibt es noch einen kleinen Videonachfass mit Impressionen von der Veranstaltung zu sehen. Wir sind prominent vertreten und das Essen sieht fantastisch aus :)

YouTube Preview Image

 

Hier finden Sie Merging Technologies bei uns im Shop

das möchte ich kommentieren ...