Review: Latch Lake Stative

Es ist immer wieder schön, wenn zufriedene Kunden uns ihre Eindrücke der gekauften Gerätschaften hinterlassen. In diesem Fall der stolze Besitzer der ersten Latch Lake Stative in Europa.

For a long time I was looking for serious microphone stands to match with the vintage mic collection I use for my production in LowSwing studio, be it a project like the million seller pop band “Keane” or Echo awarded winner jazz artist like Michael Wollny ,one need a mic stand where you can place a heavy (and really expensive!) mic and it will STAY there safe for the rest of the session even if it is a week long… more then this, every cm is crucial when it comes to mic placement and the stand should support and give this flexibility .
sounds easy but I was looking for this mic-stand for 15 years… and I haven’t find one till I was introduced to Latch lake mic stands.
Latch Lake can do all these and much more , these are by far the most stable stands I used they can get very high and still old a heavy mic (think of M49, U47, Coles or old RCA) in its place ,the mechanical system is so clever it just let you place your mic anywhere you want without compromises and the mic will guarantee to stay there, all the placement done without needing to turn any parts and with no need to use physical power .
moving a mic array like decca tree etc was impossible before, with latch lake I can roll the stands with the mics on it without even calling the assistant.
the Xtra boom let me placing many mics on ONE latch lake stand allow me to do some crazy miking without using extra floor space, especially with drums it is priceless.
I think for all these advances and the extreme high build quality these stands are also very reasonable priced and for anyone that own expensive mics and want to take care of them, anyone that care about precise miking Latch lake is a must.

Guy Sternberg
LowSwing Studio

Folgend noch ein paar Bilder der Stative von Chanan Strauss aus den LowSwing Studios. Danke!

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D.A.S. goes Facebook, finally!

Jepp, richtig gelesen. Neben den vielen Weihnachts-Aktionen unserer Hersteller tut sich auch im Inneren der digitalen Audio-Maschine so einiges: Der Blog wird in Kürze auf einen neuen Server, mit neuer URL und neuem Design/System umgezogen und, als kleiner Vorbote unserer „neuen digitalen“, sind wir nun auch über NetworkedBlogs auf Facebook zu finden. Dort werden primär die zukünftigen Blogeinträge erscheinen, aber auch sonst wird wohl der ein oder andere Geheimtipp oder Lacher dazwischen funken.

40 Freunde haben wir schon, ich zähle auf rege Beteiligung!
DAS Facebook

I like!
DasMadi

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Kentucky Fried Rapping

KFC Records

Wie bildet man seine Angestellten am besten fort? Natürlich mit einem Hip-Hop Track! So dachte sich zumindest die Human Resources Abteilung von Kentucky Fried Chicken und ließ anno 1985 einen netten Rap über Chicken Littles komponieren. Die Angestellten bekamen dieses Meisterwerk der musikalischen Brotkunst auf einer Flexi-Disk. Hier ein Augenzeugenbericht:

There’s the awful synthesizer, the deep but non-intimidating voice, the lyrics…God, who can believe the lyrics? Mind you, this was not long after Saturday Night Live’s “White Guy Rap” was the talk of suburban block parties in 1985. In Midwestern suburbia, Rap was mostly considered silly. The onslaught of Gangsta Rappers and Sista Souljah was a few years out. Even though my crew and I would discover NWA the following spring, we were a subset and I was interested in the funny lyrics more than anything else. So yes, Rap was certainly on the radar, especially among young, urban (or wannabe) males, but what possessed Kentucky Fried Chicken to think this was an effective training tool?

Direkt zur MP3 oder zur Story.

Kikeriki,
DasDAS via bb

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Top 15 C64 Sounds

YouTube Preview Image

Auf der Suche nach dem perfekten C64 Soundgenerator bin ich auf dieses schöne Video gestoßen: der Sound der Kinderzimmer der 80er!
Als interessanteste Chipsoundlösung neben den besonders in der Haptik unerreichten Originalen wie Nanoloop für den Gameboy (ich habe übrigens ein 1.0 Cartridge zu verkaufen) und dieser C64 Modifikation hat sich Plogues Chipsounds herausgestellt. Die Demo hat mich so überzeugt, dass ich mir die Vollversion gekauft habe. Bald mehr davon hier!

Stay a while,
DasDAS

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Review: SPL Passeq (Analog Code)

Am Freitag die Hiobsbotschaft im SPL Newsletter: “SPL Passeq Analog Code® Plug-In available now!”
Und alle so “YEAH!”

Innerhalb weniger Sekunden also das komplette Büro den iLok gezückt, rein in den Rechner – Lizenz besorgen. Und keine halbe Stunde später fühle ich zum ersten mal das “Passeq-Grinsen” in den Mundwinkeln, als ich das wie immer detailgetreue Interface auf dem Bildschirm aufploppen sehe. Erster Gedanke, welcher auch gleich lautstark durch’s Büro gerufen wird: “Feeeeett! Endlich mal ein Interface bei dem man keine Brille braucht!” Sprich: Der Passeq steht seinem 4HE starken analogen Bruder in Sachen Mächtigkeit in nichts nach – frei nach dem Motto: Großer Sound braucht großen Platz – Jawoll!

01 Das Interface:
Für diejenigen, denen der erste Kontakt mit dem Passeq bisher verwährt blieb, hier eine kurze Übersicht zum “Love it or hate it”-Interface des Passeq.
Um uns auf dessen Workflow ein zu lassen, müssen wir uns zuerst vom gewohnten “Look” eines EQs verabschieden, denn was sonst als Frequenzbänder in X Zeilen oder Spalten angeordnet ist, bringt der Passeq pro Kanal (L/R) in Sternform auf die Frontplatte. Um den schön großen Output-Regler in der Mitte, welcher einen Regelbereich von 0 bis -66dB zulässt, ordnen sich jeweils 6 Bänder, wobei die “linken” 3 nur als Cut und die “rechten” 3 nur als Boost verwendet werden:

Links:

    • LF (Low Freq): Frequenz Regelbar in 12 Stufen (10, 15, 18, 26, 40, 54, 80, 120, 180, 240, 380 und 550 Hz) + Boost-Regler (60 Stufen von 0 bis 17dB).
    • LMF-MHF (Low-Mid und Mid-High): Frequenz Regelbar in 12 Stufen (220, 320, 460, 720, 1k3, 1k8, 2k3, 2k8, 3k3, 4k, 4k5 und 4k8 Hz) + Boost-Regler (60 Stufen von 0 bis 10dB).
    • MHF-HF (Mid-Hi / High Freq): Frequenz Regelbar in 12 Stufen (580, 780, 1k2, 1k8, 2k5, 3k9, 5k2, 7k8, 11k, 14k, 16k, 19k5 Hz) + Cut-Regler (60 Stufen von 0 bis -14,5dB).

 

Rechts:

    • LF -LMF (Low / Low-Mid-Freq): Frequenz Regelbar in 12 Stufen (30, 42, 60, 95, 140, 180, 270, 400, 600, 900, 1k2, 1k6 Hz) + Cut-Regler (60 Stufen von 0 bis -22dB).
    • MF-MHF (Mid und Mid-High): Frequenz Regelbar in 12 Stufen (1k, 1k2, 1k6, 1k9, 2k4, 2k9, 3k5, 4k3, 5k, 6k, 7k5, 8k6 Hz) + Cut-Regler (60 Stufen von 0 bis -11,5dB).
    • HF (High Freq): Frequenz Regelbar in 12 Stufen (5k, 6k, 7k, 8k6, 10k, 12k, 13k, 15k, 16k, 17k, 18k und 20k Hz) + Boost-Regler (60 Stufen von 0 bis -14,5dB). Außerdem ein zusätzlicher Poti für den Q-Wert des HF Boost (0,1 – 1,0)

 

Die ausgesuchten Frequenzen mögen auf den ersten Blick etwas wahllos erscheinen, sind jedoch auf langjährige Tests renommierter Produzenten und Engineers zurück zu führen und repräsentieren die bekanntesten “Problemstellen” und Kreativ-Eingriffspunkte in das Frequenzspektrum.

In der Mitte des Interfaces befinden sich unter dem SPL Logo und einer blauen On/Off LED noch zwei kleine Schalter, von welchen der erste zwischen L/R- und M/S-Modus umschaltet. wobei die Einheit “1″ für das Mono- und folglich die Einheit “2″ auf der rechten Seite für das Stereo-Signal eingesetzt wird. Der rechts daneben angebrachte “Link” Button verbindet die Einstellungen beider Kanäle, wobei es nicht möglich ist, die aktuelle Differenz zweier Potis als Ausgangsstellung für den Link zu nehmen – die dB- oder Freqeunz-Werte werden bei Bewegen eines Potis am jeweiligen Pendant angeglichen.

Die zwei orange leuchtenden LEDs im unteren Drittel der Mitte fungieren als Bypass-Schalter für den jeweiligen Kanal 1 und 2 – Achtung: Wer zum Beispiel M oder S Signal solo hören möchte, muss den Gain zurück regeln – hierbei helfen diese zwei Leuchten nicht.

Außerdem finden wir noch mittig unter den Potis von Kanal 1 vier kleine Knöpfe A B C und D, welche als Speicherplätze für Einstellungen dienen – dieses nützliche Feature kennen wir schon von anderen Mitgliedern der Analog Code Serie.

02. Die Bedienung:
Einmal an das Bedienkonzept des Passeq gewöhnt, will meiner einer nichts anderes mehr. Die Cut- und Boost-Bänder greifen super ineinander – der unerfahrene User entgeht der altbekannten Gefahr, zuerst ein Band zu cutten, um es später wieder zu boosten.
Außerdem liefert SPL serienmäßig eine “Passeq Single” Version mit, welche nur eine Seite des EQs zeigt dabei aber keinesfalls als Mono-Einheit zu verstehen ist. Man stelle sich den “Link”-Modus vor, ohne die verlinkte Hälfte, welche man in diesem Fall zur Bedienung sowieso nicht braucht – gut nachgedacht, SPL!
Wie schon angesprochen, sind alle Regler in ausreichender Größe platziert – das Leiden vieler anderer Plug-Ins.

03. Der Sound:
Jetzt sind wir wieder am Punkt der Punkte angelangt – wie klingt denn diese monströse virtuelle Kiste nun?
Ganz ehrlich: Der Passeq hat das Zeug zu meinem neuen Lieblings-Summen-EQ vor dem analogen Mastering. Durch die intelligent ausgelegten Bänder findet sich schnell die ein oder andere Möglichkeit zur Klangfärbung und selbst bei hohen Boost-Werten, vor allem in den hohen Mitten und Höhen, bleibt der Passeq äußerst “musikalisch”.
Auch das gerne hergenommene “anfetten” der unteren Mitten und Bässe meistert der Passeq mit Bravour.

Ergo: Von kleinen unauffälligen Eingriffen bis hin zur ausschweifenden kreativen Klangformung kennt der Passeq keine Schwächen – wenn es sowas wie seidige digitale Höhen gibt, dann in dieser Kiste! Die Demo funktioniert auch ohne iLok, eine volle Lizenz kostet extrem angenehme 149,00 Euro. YAY!

Zum Schluß gibt es noch zwei kleine subjektive Klangbeispiele (24bit / 44.1kHz WAV), einmal ohne und einmal mit Passeq auf der Summe – Einstellungen siehe Screenshot:

SPL Passeq

WAV: Passeq Bypass
WAV: Passeq On

Made my weekend!
DasMadi

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